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Erwin Schrödinger-Preis 2005 an Tumororthopäden Rainer Kotz

Verleihung der ÖAW-Preise am 14. Oktober 2005 / zwei neue Preise



Der Tumororthopäde Rainer Kotz wird von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für seine hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der chirurgischen Orthopädie mit dem Erwin Schrödinger-Preis 2005 ausgezeichnet. Er erhält den mit 15.000 Euro dotierten Preis gemeinsam mit dem Materialforscher Franz Dieter Fischer.

Rainer Kotz: Mitwachsende Prothesen für Kinder

Rainer Kotz ist Professor für Orthopädie und Vorstand der Universitätsklinik für Orthopädie der Medizinischen Universität Wien. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der erhaltenden Chirurgie bei Knochen- und Weichteiltumoren in Armen und Beinen. Durch seine innovative Arbeit auf dem Gebiet der chirurgischen Orthopädie wurde er zu einem der renommiertesten Orthopäden Europas. Kotz entwickelte ein modulares Tumor-Prothesensystem. Diese Implantate werden vor allem bei Kindern eingesetzt, da sie entsprechend dem Wachstum von den Patienten und Patientinnen selbst verlängert werden können.

Franz Dieter Fischer: Maßgeschneiderte Materialien

Franz Dieter Fischer ist Professor für Mechanik an der Montanuniversität Leoben. Er wird für seine hervorragenden Beiträge auf dem Gebiet der Mikromechanik der Werkstoffe geehrt. Mit seinen Forschungsarbeiten trägt er wesentlich zum besseren Verständnis des mechanischen und physikalischen Verhaltens von Materialien bei. Das ermöglicht die Entwicklung von an unterschiedliche Anforderungen perfekt angepasste Materialien.

Wilhelm Hartel-Preis an Luciana Aigner-Foresti und Gunter Wesener

Der ebenfalls mit 15.000 Euro dotierte Wilhelm Hartel-Preis geht im Jahr 2005 an Luciana Aigner-Foresti für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Etruskologie und Italischen Altertumskunde sowie an Gunter Wesener in Anerkennung seiner Beiträge auf dem Gebiet des Römischen Privatrechts und der Neueren Privatrechtsgeschichte.

Neu: Moritz Csáky- und Werner Welzig-Preis

Neben dem Schrödinger-Preis und dem Wilhelm Hartel-Preis verleiht die ÖAW sieben Nachwuchspreise. In diesem Jahr erstmals vergeben werden der Moritz Csáky-Preis und der Werner Welzig-Preis. Der mit 2.200 Euro dotierte Moritz Csáky-Preis ist nach Moritz Csáky, Professor für österreichische Geschichte an der Universität Graz und wirkliches Mitglied der ÖAW, benannt. Csáky widmete zwei ihm zuerkannte Preise - den Wilhelm-Hartel-Preis sowie den Karl von Vogelsang-Staatspreis - zugunsten eines Preises für junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus östlichen und südlichen Nachbarländern Österreichs. Ihnen soll damit ein Forschungsaufenthalt in Österreich ermöglicht werden.

Der mit 3.000 Euro dotierte Werner Welzig-Preis wurde nach Werner Welzig, 1991 bis 2003 Präsident der ÖAW, benannt. Er wird an Frauen und Männer vergeben, die in besonderer Weise zum öffentlichen Ansehen oder zum inneren Zusammenhalt der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beigetragen haben.


Verleihung der ÖAW-Preise 2005

Die Preisverleihung findet am 14. Oktober 2005 um 19:00 Uhr in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften statt.

Weitere Informationen sowie Fotos der Preisträger zum Download


Kontakt:
Dr. Lottelis Moser
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Abteilung für Stipendien & Preise
T +43 1 51581-1207
lmoser@oeaw.ac.at


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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