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Geburtenentwicklung in Europa

Internationale Konferenz vom 1. bis 3. Dezember 2005 in Wien



Der Trend, Kinder in zunehmend höherem Alter zu bekommen, ist in ganz Europa und vielen anderen Ländern der Welt zu beobachten. So ist zum Beispiel in Österreich das durchschnittliche Alter der Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes von 24,3 im Jahr 1985 auf 26,9 im Jahr 2003 gestiegen. Aufgeschobene Kinderwünsche werden häufig nicht verwirklicht.

Warum bekommen die Menschen heutzutage immer später Kinder? Welche Konsequenzen hat dieses Aufschieben für den persönlichen Lebensweg und das Familienleben? Wie wirkt sich dies auf die Fertilität und Veränderungen in der Bevölkerung aus? Welche biomedizinischen Implikationen hat das höhere Alter der Mütter bei der Geburt? Kann und soll die Gesellschaft diesbezüglich Maßnahmen setzen? Diese Fragen stehen auf der Tagesordnung der internationalen Konferenz "Postponement of Childbearing in Europe", die vom 1. bis 3. Dezember 2005 in Wien abgehalten wird.

"Das Thema der Konferenz stieß auf außergewöhnlich hohes Interesse", sagt Dr. Dimiter Philipov vom Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Organisator der Konferenz. Rund 100 Teilnehmende und Vortragende aus Europa, den USA und Australien - darunter einige der renommiertesten Fachleute auf diesem Gebiet - werden sowohl wissenschaftliche als auch praktische Gesichtspunkte diskutieren. Vor allem die Planung spezifischer Maßnahmen, die es den Menschen ermöglichen sollen, ihren Kinderwunsch früher zu realisieren, ist ein Thema, mit dem sich die ExpertInnen intensiv auseinandersetzen werden.

Die Konferenz wird vom Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit der Universität Bocconi in Mailand und dem IIASA (Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse) in Laxenburg veranstaltet.


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Kontakt:
Dr. Dimiter Philipov
Institut für Demographie
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F +43-1-515 81-7730
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