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15.10.2004

Budgetentwurf

ÖAW-Präsident Mang sieht Forschungsziele der  Bundesregierung gefährdet



"Die dem Entwurf des Bundesvoranschlags 2005 entnehmbaren Zahlen lassen befürchten, dass das Lissabon-Ziel, den Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am BIP bis 2006 auf 2,5 Prozent und bis 2010 auf 3 Prozent zu erhöhen, nicht erreicht werden wird", stellt der Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Herbert Mang, fest. Das forschungspolitische Ziel der Bundesregierung sei durch diesen Entwurf ernsthaft gefährdet.

Der ÖAW-Präsident sieht damit auch die Chancen der heimischen Forschungseinrichtungen schwinden, glaubwürdig an der Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraumes mitzuwirken. Gerade im Hinblick auf Österreichs EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2006, wo nicht zuletzt im F&E-Bereich wesentliche Rahmenbedingungen zur Erhöhung der wissenschaftlichen Konkurrenzfähigkeit zu schaffen sein werden, sei eine wesentlich bessere Dotierung der österreichischen Forschung unerlässlich. Die Politik ist aufgerufen, diesem Umstand Rechnung zu tragen.

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