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03.07.2002

Einladung zum Pressegespräch

Eröffnung der Ausstellung "Gottfried Wilhelm Leibniz: Philosoph, Mathematiker, Physiker, Techniker"



Termin:

Dienstag, 9. Juli 2002, 10.00 Uhr

Ort:

Österreichische Akademie der Wissenschaften, Clubraum, Aula
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2

Ihre Gesprächspartner sind:

Prof. Herbert Mang
Generalsekretär der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Prof. Erwin Stein
Universität Hannover, Leitung der Ausstellung

Führung durch die Ausstellung



Daten zur Ausstellung:

Gottfried Wilhelm Leibniz:
Philosoph, Mathematiker, Physiker, Techniker


Eine Ausstellung der Universität Hannover
unter der Leitung der Professoren Erwin Stein und Karl Popp


Dauer:
10. Juli - 4. Oktober 2002

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr 10.00 - 18.00 Uhr
Mi 10.00 - 20.00 Uhr
(15. August geschlossen)

Ort:
Aula des Hauptgebäudes der ÖAW
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2

Führungen:
Mo 10.30 Uhr
Mi 18.00 Uhr
Fr 15.30 Uhr

Information:
T (+43 1) 51581/1991 (Ausstellungsbüro ab 10. Juli)
T (+43 1) 51581/1219 (Öffentlichkeitsarbeit)
Internet: www.oeaw.ac.at

Weitere Details


Gottfried Wilhelm Leibniz:
Philosoph, Mathematiker, Physiker, Techniker


Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) ist einer der bedeutendsten Universalgelehrten. Er gilt als Begründer des technisch-wissenschaftlichen Zeitalters. In seinem Leitspruch "theoria cum praxi" forderte er die Verknüpfung von theoretischem Wissen und praktischen Anwendungen. Beispiele sind fundamentale Entwicklungen auf den Gebieten der Integral- und Differentialrechnung, der Determinantentheorie und der Rechenregeln für das duale Zahlensystem, die wesentliche Grundlage für analytische und für computergestützte numerische Methoden der Mathematik sind. Leibniz strebte stets die praktische Umsetzung theoretischer Erkenntnisse an. Das ist durch eine große Anzahl von Konstruktionsplänen für Prototypen von Maschinen, wie zum Beispiel Rechenmaschinen, Windantriebe und Bergwerksmaschinen zur Erleichterung der Erzförderung, eindrucksvoll belegt. Die Ausstellung wurde bei der Weltausstellung EXPO 2000 an der Universität Hannover und im Rahmen eines Leibniz-Kongresses 2001 an der Technischen Universität Berlin erfolgreich präsentiert. Wenn die Ausstellung nun in Wien gezeigt wird, dann in jener Stadt, die Leibniz unter der Regentschaft von Kaiser Leopold I. mehrmals besuchte und in der ihm im Jahre 1712 von Kaiser Karl VI. die Würde eines Reichshofrats verliehen wurde. Als hochrangiger Berater dieses Kaisers erarbeitete Leibniz zahlreiche Denkschriften von denen sich eine mit dem Plan der Gründung einer Sozietät der Wissenschaften in Wien befasste. Diese Gesellschaft sollte in eine physikalische, eine mathematische und eine literarische Klasse gegliedert sein. Der Plan wurde nicht realisiert. Zur Gründung der "Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften" (heute: Österreichische Akademie der Wissenschaften) kam es erst im Jahre 1847.


Inhalte der Ausstellung:

Leibniz, sein Leben, seine Zeit und heutige Bezüge sowie Dokumente zu seiner Philosophie und funktionstüchtige Nachbauten und Modelle zu seinen bedeutenden Erfindungen in Mathematik, Physik und Technik:

  • 15 funktionstüchtige, möglichst originalgetreue Nachbauten und Modelle - davon 9 für die Ausstellung konstruiert und gebaut - zeigen Leibniz' geniale Visionen von größtenteils völlig neuartigen und außerordentlich komplexen Maschinen und Geräten.
  • 30 Bild- und Texttafeln erläutern auf Deutsch und Englisch Leben und Werk von G. W. Leibniz.
  • Neben der Erstausgabe der "Essais de Theodizée ..." (1710) sind Originalzeitschriftenbände der "Acta Eruditorum" (1684 und 1686) sowie der Miscellanea Berolinensia (1710) in einer Vitrine ausgelegt.

Kurzer Lebenslauf von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716)

Weitere Informationen:
Dr. Marianne Baumgart, Öffentlichkeitsarbeit, ÖAW
Tel.: (+43 1) 51581/1219, Fax: (+43 1) 51581/1275
E-Mail: Marianne.Baumgart@oeaw.ac.at