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Archäologie in St. Stephan

Neue Erkenntnisse zur Frühgeschichte Wiens an Hand des Stephansdomes Vortrag von Grabungsleiter Johann Offenberger am 18. April 2002



Die archäologischen Grabungen, die vom Bundesdenkmalamt 2000/2001 in Teilen des Langhauses sowie im Nordchor des Wiener Stephansdomes durchgeführt wurden, brachten Ergebnisse zutage, die an die bemerkenswerten Funde der einige Jahre früher anlässlich der Restaurierung des Riesentores erfolgten Grabung anschließen. Diese Ergebnisse zeigen, dass die erste Stephanskirche nicht erst - wie bisher angenommen - nach 1137 errichtet wurde, sondern dass es schon erheblich frühere Vorgängerbauten gab. Die Wiener Stadtgeschichtsforschung ist hiermit gefordert, die Frühgeschichte Wiens unter diesem Gesichtspunkt neu zu interpretieren und die neugewonnenen Erkenntnisse mit dem bisherigen Wissen um die Geschichte dieser Stadt zu verknüpfen. Angesichts der sensationellen neuen Funde und der vielen damit verbundenen, neu aufgetauchten Fragen wird jedoch bedauert, dass die Grabungen nicht flächendeckend durchgeführt werden konnten.

Im Rahmen eines Vortrags, veranstaltet von der Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), stellt der Leiter der Grabungen, Johann Offenberger, die Ergebnisse vor und gibt einen interessanten Vorgeschmack auf die geplante Publikation der Grabungsergebnisse.

Termin: 18. April 2002, 18.30 Uhr
Ort: Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien

Zur Veranstaltungsankündigung



Wichtige Links:

Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters
Österreichisches Bundesdenkmalamt


Weitere Informationen:
Dr. Marianne Baumgart, Öffentlichkeitsarbeit, ÖAW
Tel.: (+43 1) 51581/1219, Fax: (+43 1) 51581/1275, E-Mail: Marianne.Baumgart@oeaw.ac.at