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Termin:
21.09.2009



Mauthausen und Linz

Disturbing Remains

Der Umgang mit den materiellen Überresten des Nationalsozialismus

Gedenkstätten an den Orten von NS-Verbrechen sind in den letzten Jahren in das Zentrum gesellschaftlicher Erinnerungskultur gerückt. Mit dem neuen Interesse an diesen historic sites verbindet sich die Erwartung, dass es sich nicht allein um Orte des Gedenkens an die Opfer und der Vermittlung von Wissen handelt, sondern um Orte, die eine ganz besondere, auch emotionale Erfahrung eröffnen. Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen kann als konkreter "Anschauungsort" für die Frage nach dem Umgang mit historischen Überresten dienen. Was ist die Funktion der materiellen Zeugnisse? Welche Erinnerungsbedürfnisse und Imaginationen verbinden sich mit diesen Orten? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Maßnahmen der baulichen Erhaltung und Restaurierung? Wie mit "belasteten" materiellen bzw. architektonischen Überresten in urbanen Zentren umgegangen wird, ist ein Thema des Linzer Konferenztags. Diese Frage war auch eines der Leitthemen von Linz.Kulturhauptstadt 2009. Die neue Sensibilität füür die materiellen Zeugnisse der NS-Vergangenheit ist Ausgangspunkt einer interdisziplinären, internationalen Tagung, die

theoretische und konkret-ortsbezogene Perspektiven verbindet.



Veranstalter: Linz 09. Kulturhauptstadt Europas,

Bundesministerium für Inneres der Republik Österreich,

KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW





Programm [PDF]


Kontakt:

UD Mag. Dr. Heidemarie Uhl

Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Zentrum Kulturforschungen

Österreichische Akademie der Wissenschaften

1010 Wien, Postgasse 7/4

T +43 1 51581-3317

F +43 1 51581-3311

heidemarie.uhl@oeaw.ac.at

www.oeaw.ac.at/ikt