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Termin:
27.10.2008
09:00 - 18:00



Fachtagung

Vergeben und Vergessen? Amnestie in der Antike

1. Wiener Kolloquium zur Antiken Rechtsgeschichte

Amnestien als staatlich angeordnete Akte des "Vergebens und Vergessens" sind in allen Epochen des Altertums nachzuweisen. Ob nun jeweils sicherheits-, innen- oder finanzpolitische Motive zugrunde liegen, stets stehen Straffreiheit und Straferlass im Spannungsfeld von zwingender Verantwortung des Einzelnen als Grundlage des jeweiligen Rechtssystems und der Forderung nach ausgleichender Gerechtigkeit und sozialem Frieden. Die Beiträge der Referent(inn)en spannen einen Bogen vom Alten Orient bis zur Spätantike.


Referent(inn)en: Loredana Cappelletti (Wien), Martin Dreher (Magdeburg), Richard Gamauf (Wien), Kaja Harter-Uibopuu (Wien), Herbert Heftner (Wien), Andrea Jördens (Heidelberg), Csaba Lada (Canterbury), Hartmut Leppin (Frankfurt), Fritz Mitthof (Wien), Gerhard Ries (München), Christian Ronning (München),

Lene Rubinstein (London), Philipp Scheibelreiter (Wien), Karl Strobel

(Klagenfurt)


Festvortrag: 27.10.2008, 19:00 Uhr

Angelos Chaniotis (Oxford)

"Normen stärker als Emotionen?

Der kulturhistorische Kontext der griechischen Amnestie"

Marietta Blau Saal, Universität Wien


 

Veranstalter: Kommission für Antike Rechtsgeschichte der ÖAW und Institut für Alte Geschichte, Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik der Universität Wien.





Weitere Informationen

Kontakt:

Dr. Kaja Harter-Uibopuu

Institut für Alte Geschichte, Altertumskunde, Papyrologie und

Epigraphik

Universität Wien

T +43 14277-40558

amnestie08.altegeschichte@univie.ac.at

www.univie.ac.at/amnestie08