05. April 2017 - 06. April 2017

Eine bronzezeitliche Begegnungszone

Eine Konferenz widmet sich den kulturellen Prozessen zwischen der oberen Adria und den zentraleuropäischen Regionen vor 3000-3500 Jahren.

In der Bronzezeit war die obere Adria das Tor, durch das kulturelle Errungenschaften des Mittelmeerraumes ihren Weg nach Norden nahmen. Da Kulturkontakte aber niemals Einbahnstraßen sind, vermischte sich dieser „Südwind“ gegen Ende der Bronzezeit mit nördlichen Strömungen aus den Alpen, dem Balkan und dem Karpatenbecken.

Das  Institut für Orientalische und Europäische Archäologie der ÖAW mit der Diskussionsplattform UK-Gespräche und  Urnfield Culture Networks lädt zu einer internationalen Konferenz ein, um jene mannigfaltigen Interaktionen und den Güteraustausch zu bewerten. Unter dem Titel „‘South wind‘ – Late Bronze Age cultural phenomena and influences from the Adriatic region to the north“ versuchen die Expert/innen die Prozesse der Aneignung von Gütern und Ideen besser zu verstehen. Die nötigen Informationen liefern ihnen regionale Funde, Siedlungsmuster, Konsumgewohnheiten oder Begräbnissitten.

Elisabetta Borgna von der Universität Udine eröffnet die Tagung mit ihrer Keynote „Bronze Age Aquileia and the Role of the Northern Adriatic in the Interaction between Europe and the Mediterranean during the Late Bronze Age”.

Programm