Österreichische Akademie der Wissenschaften

 Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika (DINAMLEX)

 Institute for Lexicography of Austrian Dialects and Names

 Mitglied des Zentrums Sprachwissenschaften, Bild- und Tondokumentation (SBT)
 Member of the Centre for Linguistics and Audiovisual Documentation (LAVD)

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 Tel.: +43-1 / 51581 / 7270-7294
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FWF-Projekt dbo@ema (L323-G03): Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich (DBÖ) electronically mapped

>> zur Projekthomepage http://wboe.oeaw.ac.at

Projektleitung

    Mag. Eveline Wandl-Vogt, Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika, Österreichische Akademie der Wissenschaften


MitarbeiterInnen

    Mag. Reinhard Bachmaier
    Bettina Barabas
    Ao. Univ.-Prof. Dr. phil. Nobert Bartelme
    Julie Bartosch
    Mag. Dr. Hubert Bergmann
    Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Günther Fliedl
    Dr. Ingeborg Geyer
    Mag. Dr. Manfred Glauninger
    Julia Haldemann
    DI Mag. Marcus Hassler
    Univ.-Prof. Dr. phil. Joachim Herrgen
    Univ.-Ass. Dr. Christian Kop
    Mag. Ulrike Kramer
    O. Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Heinrich C. Mayr
    Jost Nickel †
    Mag. Dr. Christiane Pabst
    Dr. Barbara Piringer
    DI (FH) Johannes Scholz
    DI Jürgen Vöhringer
    Dr. Peter Weiss


Kooperationen


Unterstützer


Finanziert durch

    FWF Der Wissenschaftsfonds.


Abstract

    Im Rahmen des Projekts "Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich electronically mapped" wurde das System dbo@ema entwickelt. Es ist zur Speicherung, Visualisierung und Abfrage verschiedenartiger Dialektdaten und zugehöriger Quelleninformationen geeignet und besteht aus vier Komponenten: einer Datenbank im engeren Sinn, einer Anwendung zur Dateneingabe, einer öffentlichen Website sowie einem Programm zur Visualisierung der Daten auf einer interaktiven Karte. Die Datenbank setzt sich aus mehreren Teilbereichen zusammen. Im Zentrum steht eine Belegdatenbank für Dialektwörter, die einen Teil einer umfassenden Sammlung (geschätzte 5 Millionen Zettel) des Instituts für Österreichische Dialekt- und Namenlexika darstellt. Im Rahmen des Projekts wurde beispielhaft die Pflanzennamensammlung (~ 32.000 Belege) integriert und die Pilznamensammlung (~ 1.040 Lemmata) bearbeitet. Im Laufe des Jahres 2010 werden die Gemüsebezeichnungen analog bearbeitet und über die Website zugänglich gemacht. In der Datenbank finden sich weitere Informationen, so z. B. zu Personen, die an der Sammlung der Dialektdaten beteiligt waren oder die wichtige Literatur verfasst haben. Da die Sammlungen aus den Schulorten der Habsburgermonarchie zusammengetragen worden sind, finden sich hier Personen aus nahezu allen Gemeinden Österreichs und Südtirols. Nähere Informationen zu den entsprechenden Sammlungen und Quellen sowie den zugehörigen Gebieten und Orten sind zugänglich.

    Die Verwaltung von Multimediadaten ist vorgesehen.

    Die Datenbankbereiche selbst stellen teilweise wiederum eigene Korpora dar, die für vertiefende Fragestellungen relevant sind, beispielsweise für die Namenforschung. Eine geplante Verknüpfung mit externen Daten (z.B. Digitaler Wenker-Atlas; Pilzvorkommen, Online Flora Österreichs) kann neue Erkenntnisse liefern und ist technisch einfach zu bewerkstelligen.

    Die Anwendung zur Dateneingabe ist für das Einbringen neuer Dialektwörter und das wissenschaftliche Überarbeiten des bestehenden Materials relevant. dbo@ema ist multiuserfähig. Eine eigens entwickelte Schrift, die in mehreren Projekten verwendet wird, hilft, besondere Zeichen, die für die Umschrift von Dialektwörtern benötigt werden, in das System einzugeben.

    Die öffentliche Website soll eine Suche in der Datenbank ermöglichen. Das für das Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ) erstellte Beiheft aus dem Jahr 2005 wird durch die Publikation der Daten über die Website aktualisiert und ersetzt.

    Die interaktive Karte ist einerseits Hilfsmittel, die sprachlichen Daten abzubilden. Damit können Zusammenhänge schneller und besser sichtbar gemacht werden. Andererseits ist die Karte auch Mittel zur Navigation zu den Datenbankinhalten, indem eine Abfrage über einen Ortspunkt getätigt werden kann und man in einem Popup Informationen zu einem bestimmten Inhalt aus der Datenbank bekommt.

    dbo@ema ist ein System, das zwar für die DBÖ und das zugehörige WBÖ optimiert ist, das jedoch bei geringfügiger Adaption auch für analoge Projekte verwendet werden kann und soll.


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Letzte Änderung: 29.07.2011
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