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Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika (DINAMLEX)Institute for Lexicography of Austrian Dialects and Names Mitglied des Zentrums Sprachwissenschaften, Bild- und Tondokumentation (SBT) Startseite Über uns Projekte Publikationen Aktuelles Archiv Service AKO Links | |
WBÖ |
FWF-Projekt dbo@ema (L323-G03): Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich (DBÖ) electronically mapped>> zur Projekthomepage http://wboe.oeaw.ac.at ProjektleitungMag. Eveline Wandl-Vogt, Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika, Österreichische Akademie der Wissenschaften MitarbeiterInnenMag. Reinhard Bachmaier Kooperationen
AG InformatikAG GeoinformatikUnterstützer
Folgenden Institutionen und Organisationen danken wir für die großzügige Unterstützung unseres Forschungsprojekts: Finanziert durchAbstractIm Rahmen des Projekts "Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich electronically mapped" wurde das System dbo@ema entwickelt. Es ist zur Speicherung, Visualisierung und Abfrage verschiedenartiger Dialektdaten und zugehöriger Quelleninformationen geeignet und besteht aus vier Komponenten: einer Datenbank im engeren Sinn, einer Anwendung zur Dateneingabe, einer öffentlichen Website sowie einem Programm zur Visualisierung der Daten auf einer interaktiven Karte. Die Datenbank setzt sich aus mehreren Teilbereichen zusammen. Im Zentrum steht eine Belegdatenbank für Dialektwörter, die einen Teil einer umfassenden Sammlung (geschätzte 5 Millionen Zettel) des Instituts für Österreichische Dialekt- und Namenlexika darstellt. Im Rahmen des Projekts wurde beispielhaft die Pflanzennamensammlung (~ 32.000 Belege) integriert und die Pilznamensammlung (~ 1.040 Lemmata) bearbeitet. Im Laufe des Jahres 2010 werden die Gemüsebezeichnungen analog bearbeitet und über die Website zugänglich gemacht. In der Datenbank finden sich weitere Informationen, so z. B. zu Personen, die an der Sammlung der Dialektdaten beteiligt waren oder die wichtige Literatur verfasst haben. Da die Sammlungen aus den Schulorten der Habsburgermonarchie zusammengetragen worden sind, finden sich hier Personen aus nahezu allen Gemeinden Österreichs und Südtirols. Nähere Informationen zu den entsprechenden Sammlungen und Quellen sowie den zugehörigen Gebieten und Orten sind zugänglich. Die Verwaltung von Multimediadaten ist vorgesehen. Die Datenbankbereiche selbst stellen teilweise wiederum eigene Korpora dar, die für vertiefende Fragestellungen relevant sind, beispielsweise für die Namenforschung. Eine geplante Verknüpfung mit externen Daten (z.B. Digitaler Wenker-Atlas; Pilzvorkommen, Online Flora Österreichs) kann neue Erkenntnisse liefern und ist technisch einfach zu bewerkstelligen. Die Anwendung zur Dateneingabe ist für das Einbringen neuer Dialektwörter und das wissenschaftliche Überarbeiten des bestehenden Materials relevant. dbo@ema ist multiuserfähig. Eine eigens entwickelte Schrift, die in mehreren Projekten verwendet wird, hilft, besondere Zeichen, die für die Umschrift von Dialektwörtern benötigt werden, in das System einzugeben. Die öffentliche Website soll eine Suche in der Datenbank ermöglichen. Das für das Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ) erstellte Beiheft aus dem Jahr 2005 wird durch die Publikation der Daten über die Website aktualisiert und ersetzt. Die interaktive Karte ist einerseits Hilfsmittel, die sprachlichen Daten abzubilden. Damit können Zusammenhänge schneller und besser sichtbar gemacht werden. Andererseits ist die Karte auch Mittel zur Navigation zu den Datenbankinhalten, indem eine Abfrage über einen Ortspunkt getätigt werden kann und man in einem Popup Informationen zu einem bestimmten Inhalt aus der Datenbank bekommt. dbo@ema ist ein System, das zwar für die DBÖ und das zugehörige WBÖ optimiert ist, das jedoch bei geringfügiger Adaption auch für analoge Projekte verwendet werden kann und soll. Font dinamlexPeter Weiss hat, basierend auf Linux Libertine von Philipp H. Poll und übereinstimmend mit dem Eingabesystem ZRCola, das am Wissenschaftlichen Forschungszentrum der Slowenischen Akademie in Ljubljana entwickelt wurde, die freie Schrift dinamlex entwickelt, und um die für Lautschriftcodierungen im WBÖ und in der HkDb benötigten Zeichen ergänzt. Aufgrund des hohen Stellenwertes der Beschreibung der phonetischen Realisierung eines Wortes im WBÖ wurde ein ausgeklügeltes System zur Kodierung von Lauterscheinungen entwickelt, das auch für die Dateneingabe in die DBÖ übernommen worden ist. Die Bereitstellung einer derartigen Schriftart stellt darüber hinaus ein großes Desiderat der scientific community dar, weshalb der Font in den Formaten TrueType und OpenType sowie der entsprechende Code Chart zum freien Download angeboten wird.
Download und Verwendung des Fonts dinamlex sind kosten- und registrierungsfrei. Bei Nutzung des Fonts im Rahmen wissenschaftlicher oder kommerzieller Projekte wird lediglich um eine entsprechende Mitteilung an Eveline Wandl-Vogt gebeten.
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