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Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika (DINAMLEX)Institute for Lexicography of Austrian Dialects and Names Mitglied des Zentrums Sprachwissenschaften, Bild- und Tondokumentation (SBT) Startseite Über uns Projekte Publikationen Aktuelles Archiv Service AKO Links | |
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Das Altdeutsche Namenbuch (ANB)Bei diesem Projekt handelt es sich um einen komplette Neuerarbeitung von Ernst Förstemann, Altdeutsches Namenbuch (2. Band: Orts- und sonstige geographische Namen. 3., erw. Auflage, hgg. v. H. Jellinghaus, Bonn 1913) Das Altdeutsche Namenbuch erfasst sämtliche Ortsnamen Österreichs, das sind Namen von Siedlungen, Bergen, Gewässern und Fluren, die in schriftlicher Überlieferung seit dem Beginn deutscher Besiedlung bis zum Jahr 1200 überliefert sind. Erstmals wird damit ein vollständiges Nachschlagewerk über die ältesten Ortsnamen in Österreich vorgelegt. Die einzelnen Namenartikel werden alphabetisch gereiht dargeboten. Die Namen von Siedlungen sind nach dem heute amtlich gültigen Gebrauch angesetzt (wobei, der sprachwissenschaftlichen Tradition folgend, Namen mit anlautend P- unter B-, T- unter D- und V- unter F- gereiht sind), sie sind mit Angaben zu ihrer politischen Zugehörigkeit versehen. Die Namen von Gewässern werden durch die Angabe der Fließrichtung zum Hauptfluss und dem Mündungsort ergänzt, Berge und Fluren werden nach nahegelegenen Ortschaften geographisch ausgewiesen. In zuvor noch nie dagewesener Vollzähligkeit werden die historischen Ortsnamenbelege dargeboten: alle für den Zeitraum relevanten archivalischen Quellen wurden in jahrzehntelangen Recherchen in zahlreichen in- und ausländischen Archiven erhoben und exzerpiert, womit eine lückenlose chronologische Darbietung der historischen Dokumentation gewährleistet ist. Besonders erwähnenswert ist, dass Quellen aus älteren Druckwerken anhand der Handschriften im Hinblick auf ihre tatsächliche Notierung überprüft wurden und dass eine Vielzahl der Belege mit Hilfe der modernen historischen Sekundärliteratur neu datiert wird, was immer wieder zu neuen siedlungs- und herrschaftsgeschichtlichen Erkenntnissen führt. Eine knappe Erläuterung der Herkunft und Bedeutung des Namens bildet den Abschluss jedes Artikels. Das Namengut Österreichs repräsentiert sprachliche Zeugnisse der in unserem Raum ehemals sesshaften Völker, sie umfassen den Zeitraum zwischen indogermanischer und keltischer bis über romanischer, slawischer, einiger weniger magyarischer und vor allem bairischer Besiedlung. Für die Deutung der zahlreichen Namen nichtdeutscher Herkunft steht den Autoren ein Expertenteam in- und ausländischer Fachleute zur Verfügung. Durch seine anschauliche Darstellung, die vollständige Darbietung aller historische Belege aus dem entsprechenden Zeitraum und die wissenschaftlich abgesicherten sprachlichen Namendeutungen ist das Altdeutsche Namenbuch ein informatives Nachschlagewerk für Namenkundler, Sprachwissenschaftler, Historiker, Landeskundler, Siedlungsgeographen und alle heimatkundlich Interessierten. Die Materialsammlung ist als Kartei angelegt. Sie umfaßt ca. 40.000 urkundliche Belege österreichischer und Südtiroler Ortsnamen, die aus sämtlichen gedruckten sowie ungedruckten, in- und ausländischen Quellen vom 8. bis zum 12.Jh. exzerpiert wurden. Publikation: Altdeutsches Namenbuch. Die Überlieferung der Ortsnamen in Österreich und Südtirol von den Anfängen bis 1200. Hgg. v. Institut für österr. Dialekt- und Namenlexika der Österr. Akademie der Wissenschaften. Bearbeitet v. I. Hausner, E. Schuster. Wien 1989f. Publikationsstand: 15 Lieferungen (A-Zynke) |
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