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Man and Biosphere Programme (MaB)

Abgeschlossene Projekte:

Nachhaltige Suburbanisierung? Entwicklungstrends und Steuerungsmechanismen der Siedlungstätigkeit im Biosphärenpark Wienerwald

Projektleitung: Dr. Robert MUSIL, Institut für Stadt- und Regionalforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften
Dauer: 2 Jahre (ab 2006)


Kurzfassung

Dieses Forschungsprojekt folgt der Intention der Sevillastrategie, den Biosphärenpark Wienerwald als Modellregion zu verstehen, in der erfolgreiche Strategien zur Erhaltung eines nachhaltigen Natur- und Kulturraumes aufgegriffen und umgesetzt werden sollen. Der Siedlungsentwicklung kommt in diesem Zusammenhang - angesichts der sich abzeichnenden Suburbanisierungstendenzen - besondere Bedeutung zu; Ziel ist es, die potentielle zukünftige Siedlungsentwicklung mit Hilfe der Bestimmung der verfügbaren Baulandreserven abzuschätzen sowie bisherige Strategien der örtlichen Raumplanung hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu beurteilen. Im Sinne einer "lernenden" Region sollen die Erkenntnisse nicht nur der wissenschaftlichen Erkenntnis dienen, sondern darüber hinaus den Entscheidungsträgern in den Gemeinden, aber auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Damit leistet das Projekt "Suburbanisierung Wienerwald" nicht nur einen wertvollen Beitrag zum aktuellen wissenschaftlichen Diskurs um die Thematik Sub- und Postsuburbanisierung; es soll auch durch Erfahrungsaustausch und Bewusstseinsbildung ein Beitrag zur Entwicklung einer Modellregion Wienerwald geleistet werden.


Kontakt:
Dr. Robert Musil
Institut für Stadt- und Regionalforschung
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postgasse 7/4/2, 1010 Wien
T +43 1 51581-3524
F +43 1 51581-3533
robert.musil@oeaw.ac.at


Monitoring of environmental pollutants (NOx and SO2, deposition of heavy metals and PAH's) by bryophytes in the "Biosphere Reserve Wienerwald"

Projektleitung: Dr. Harald G. ZECHMEISTER, Zechmeister & Zechmeister-Boltenstern OEG
Dauer: 2 Jahre (ab 2005)


Kurzfassung

Biomonitoring der Luftverschmutzung mittels Moosen im Biosphärenpark Wienerwald

Im Biosphärenpark Wienerwald werden auf Basis international anerkannter Methoden (Methoden aus dem UN/ECE-IM Programm bzw. IAP-Methode) Moose als Bioindikatore eingesetzt. Dabei wird einerseits die Biodiversität erfasst und die Vitalität beurteilt, darua können klare Beziehungen zur Luftqualität abgeleitet werden. Die chemischen Analysen von 14 Schwermetallen und 16 Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAHs) in Moosen können konkrete Hinweise auf die Depositionen und Auswirkungen dieser Schadstoffe auf die Umwelt geben. Diese Arbeiten dienen auch als Grundlage für ein Langzeit-Monitoring und können inhaltlich wie formell in eine Reihe von vergleichbaren internationalen Monitoringprogrammen gestellt werden (e.g. UN-ECE CLRTAP Integrated Monitoring; UN-ECE ICP-Vegetation; EU-FP6 NoE ALTER). Das vielschichtige Konzept, welches dieser Studie zugrunde liegt kann Aussagen zur Biodiversität, der aktuellen Umweltbelastung und der Gesundheit der Ökosysteme geben.

Online Projektbericht


Kontakt:
Dr. Harald G. Zechmeister
Zechmeister & Zechmeister-Boltenstern OEG
Fleschgasse 22, 1130 Wien
T +43 1 8792994
F +43 1 8792994
Harald.Zechmeister@univie.ac.at


Installation of GLORIA (Global Observation Research Initiative in Alpine Environments) summit sites in UNESCO Biosphere Reserves

Projektleitung: Prof. Dr. Harald PAULI, Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie, Universität Wien
Dauer: 1 Jahr (ab 2005)


Kurzfassung

Einrichtung von GLORIA-(Global Observation Research Initiative in Alpine Environments) Dauerbeobachtungsflächen in Gipfelzonen von UNESCO-MaB-Biosphärenreservaten

GLORIA (Global Observation Research Initiative in Alpine Environments; www.gloria.ac.at ) ist ein Langzeit-Beobachtungsnetzwerk zur Erfassung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Hochgebirgsvegetation und Biodiversität. Gegenwärtig wird das auf europäischer Ebene bereits geschaffene Netzwerk von Gipfelzonen weltweit ausgebaut, z. B. in Neuseeland, Australien und den USA. In Nord-Amerika schreitet der Ausbau des GLORIA-Netzwerkes rasch voran. Ziel des gegenständlichen Projekts ist die erwartungsgemäß schwierigere, aber für ein globales Netzwerk bedeutende Einrichtung von Beobachtungsgipfeln in Südamerika und Asien. In einer Kooperation mit der UNESCO läuft der Aufbau von GLORIA-Flächen in MaB Biosphärenreservaten (in Chile, Peru und im Sibirischen Altai) bis dato erfolgreich. Darüber hinaus wird sich das GLORIA-Netzwerk in China (Yunnan und Sichuan) in den Jahren 2005 und 2006 etablieren. Dieses Projekt wird von UNESCO-MaB (Paris) und vom österreichischen BMLFUW kofinanziert. In Sichuan kann die Flächen-Einrichtung direkt von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften getragen werden; in Yunnan erfolgt sie in einer Zusammenarbeit von US-Organisationen (Missouri Botanical Garden; The Nature Conservancy) mit Institutionen der Provinz Yunnan.


Kontakt:
Prof. Dr. Harald Pauli
Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie
Universität Wien
Althanstr. 14, 1090 Wien
T +43 1 4277-54383
F +43 1 4277-9542
harald.pauli@univie.ac.at


Design and support for the Austrian Biosphere reserve website

Projektleitung: Prof. Dr. Karl REITER, Institut für Ökologie und Naturschutz der Universität Wien
Dauer: 1 Jahr (ab 2005)


Kurzfassung

Einrichtung einer Website für österreichische Biosphärenparks

Dieses Projekt dient der Einrichtung einer Webpage zu den österreichischen Biosphärenparks. Die Webpage enthält u.a. Portraits aller heimischen Biosphärenparks sowie Informationen über aktuelle Aktivitäten in den jeweiligen Biosphärenparks. Link: www.biosphaerenparks.at


Kontakt:
Prof. Dr. Karl Reiter
Institut für Ökologie und Naturschutz
Universität Wien
Althanstr. 14, 1090 Wien
Karl.Reiter@univie.ac.at


Grazing effects in the alpine environment of the Biosphere Reserve Gurgler Kamm: a long-term monitoring project in alpine grasslands and bogs

Projektleitung: Prof. Dr. Brigitta ERSCHBAMER, Institut für Botanik der Universität Innsbruck
Dauer: 1 Jahr (ab 2005)


Kurzfassung

Beweidung im Biosphärenreservat Gurgler Kamm

Im Biosphärenreservat Gurgler Kamm wurden bereits seit dem Neolithikum Weidezeiger nachgewiesen und auch heute noch zählen Tausende von Schafen und eine ständig ansteigende Anzahl an Pferden zum alpinen Landschaftsbild des inneren Ötztales. Ein Langzeitprojekt soll die Auswirkungen der Beweidung auf Diversität und Biomasse der Pflanzenarten untersuchen. Im Jahr 2000 wurden insgesamt zehn Weide-Ausschlussflächen entlang eines Höhengradienten von 1950 bis 2650 m Meereshöhe an den Standorten Obergurgl, Schönwieskopf und Hohe Mut errichtet. In den beweideten und unbeweideten Dauerflächen wird jährlich ein Monitoring durchgeführt. Im Frühsommer 2005 wurden im Rotmoos-Moor drei weitere Ausschlussflächen angelegt. Das Projekt hat Pilotcharakter im Alpenraum, da bisher in der alpinen Stufe kaum Ausschlussexperimente durchgeführt worden sind.


Kontakt:
Prof. Dr. Brigitta Erschbamer
Institut für Botanik
Universität Innsbruck
Sternwartestr. 15, 6020 Innsbruck
T +43 512 507-5954
F +43 512 507-2715
Brigitta.Erschbamer@uibk.ac.at


Trampling effects and seedling recruitment in grazed areas of the BR Gurgler Kamm

Projektleitung: Prof. Dr. Brigitta ERSCHBAMER, Institut für Botanik der Universität Innsbruck
Dauer: 1 Jahr (ab 2006)


Kurzfassung

Betrampelungseffekte und Keimlingsaufkommen in beweideten und unbeweideten Versuchsflächen des Biosphärenreservates Gurgler Kamm

Im Biosphärenreservat Gurgler Kamm (Obergurgl, Ötztal, Tirol) wurde in den letzten Jahrzehnten eine Zunahme der Weidetiere (Schafe, Ziegen, Pferde) festgestellt. Im Sommer 2000 wurde daher ein Langzeit-Monitoring-Programm begonnen, um die Auswirkungen der Beweidung entlang eines Höhengradienten von 1950m bis 2650 m Meereshöhe zu untersuchen. 1m² große Ausschlussflächen und beweidete Kontrollflächen wurden verglichen. Im Jahr 2005 wurden im Moor des Rotmoostales (2300 m) drei neue Versuchsflächen errichtet. Hier und in einem alpinen Rasen wurden unterschiedliche Intensitäten der Betrampelung durch Pferde simuliert. Außerdem wurden Samenmischungen der typischen Arten ausgebracht. Das multi-faktorielle Experiment soll folgende Fragen klären: (1) wie wirkt sich die Betrampelungsintensität (= Schaffung von Bestandeslücken) auf die Artenvielfalt bzw. auf das Keimlingsaufkommen aus? (2) wie wirkt sich die Ansaat aus? (3) wie wirken beide Effekte gemeinsam - Betrampelung und Ansaat - auf die Vegetation?


Kontakt:
Prof. Dr. Brigitta Erschbamer
Institut für Botanik
Universität Innsbruck
Sternwartestr. 15, 6020 Innsbruck
T +43 512 507-5954
F +43 512 507-2715
Brigitta.Erschbamer@uibk.ac.at


Future Development Strategies for the Biosphere Reserve Großes Walsertal - A Regional Economic and Perceptional Analysis

Projektleitung: Prof. Dr. Martin COY, Institut für Geographie der Universität Innsbruck; Prof. Dr. Norbert WEIXLBAUMER, Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien
Dauer: 1 Jahr (ab 2005)


Kurzfassung

Zukünftige Entwicklungsstrategien für den Biosphärenpark Großes Walsertal - Eine regionalwirtschaftliche und wahrnehmungsgeographische Analyse

Im Sinne der so genannten Sevilla-Strategie sollen Biosphärenreservate neben der Schutz- und Forschungsfunktion im Wesentlichen eine Entwicklungsfunktion erfüllen, was im konkreten Fall dann gegeben ist, wenn parallel zur Einrichtung eines Biosphärenreservates innovative Projekte auf den Weg gebracht werden, die, am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert, einen substanziellen Beitrag zu einer sozio-kulturell, ökologisch und vor allem ökonomisch dauerhaften und angepassten Entwicklung von Region und Bevölkerung erwarten lassen. Dabei sind die Beachtung lokal/regionaler Potenziale und Restriktionen, die möglichst umfassende Beteiligung der regionalen Akteure sowie die Berücksichtigung regionalspezifischer Produktionsketten und Wirtschaftskreisläufe von großer Bedeutung. Multiplikatorwirkung und Erfolg innovativer Projektideen hängen im Wesentlichen davon ab, inwieweit es gelingt, die entsprechenden Zielgruppen auf breiter Basis zu motivieren beziehungsweise zu integrieren und die Akzeptanz durch Bewusstseinsbildung, vor allem aber durch den praktischen Nachweis der - vor allem auch wirtschaftlichen - Machbarkeit der Projektideen dauerhaft zu steigern. Insofern sind regionalwirtschaftliche Wirkungsanalysen ein wichtiger Aspekt einer bedarfsorientierten Biosphärenpark-Forschung. Zudem bauen regionalwirtschaftliche Wirkungsanalysen auf der Perzeptionsebene von Raumplanungsinstrumenten, wie sie Biosphärenreservate - als soziale/mentale Konstrukte - im Sachbereich Naturschutz darstellen, auf. Denn innovative nachhaltige Handlungsweisen sind in Großschutzgebieten dann realisierbar, wenn einerseits Selbst- und Fremdbild nicht allzu weit auseinanderklaffen und andererseits Erwartungshaltung und Umsetzungsempfinden der Gebietsschutzpolitik in der ansässigen Bevölkerung keine Gegenwelten darstellen. Im Sinne des integrativen Paradigmas des Naturgebietsschutzes ist es daher erforderlich die Akzeptanz des BP von innen wie von außen begleitend zu evaluieren und gestalten zu helfen. Dazu soll als ein erster Schritt, aufbauend auf dem zu recherchierenden Fremdbild, das in der ansässigen Bevölkerung bestehende Wahrnehmungsprofil des BP erhoben sowie einer Analyse unterzogen werden.


Kontakt:
Prof. Dr. Martin Coy
Institut für Geographie
Universität Innsbruck
Innrain 52, 6020 Innsbruck
T +43 512 507-5420
F +43 512 507-2895
Martin.Coy@uibk.ac.at

Prof. Dr. Norbert Weixlbaumer
Institut für Geographie und Regionalforschung
Universität Wien
Universitätsstraße 7, 1010 Wien
T +43 1 4277-48624
F +43 1 4277-9486
norbert.weixlbaumer@univie.ac.at


Introducing Social Science into Biosphere Reserve Integrated Assessment (BRIA): Conceptual Framework and Indicators

Projektleitung: Dr. Simron Jit SINGH, Institut für Soziale Ökologie der Universität Klagenfurt
Dauer: 1 Jahr (ab 2005)

Kontakt:
Dr. Simron Jit Singh
Institut für Soziale Ökologie
Universität Klagenfurt
Schottenfeldgasse 29/5, 1070 Wien
simron.singh@uni-klu.ac.at


Research and Monitoring Concept Biosphere Reserve Großes Walsertal

Projektleitung: Mag. Birgit REUTZ-HORNSTEINER, Biosphärenparkmanagement Großes Walsertal; Mag. Michael JUNGMEIER, E.C.O. Institut für Ökologie Jungmeier GmbH
Dauer: 1 Jahr (ab 2005)


Kurzfassung

Forschungs- und Monitoringkonzept BSP Großes Walsertal

Die Studie "Austrian Biosphere Reserves - Grundlagenerhebung und Stand der Forschung" hat zum Teil einen hohen Handlungsbedarf zur Etablierung von MAB-relevanter Forschung in vielen Biosphärenparks ermittelt. Forschung in den Projektgebieten BSP Großes Walsertal und BSP Wienerwald ist aufgrund der noch jungen Entstehungsgeschichte nicht vorhanden. Umso mehr lässt sich der dringende Bedarf eines Forschungskonzeptes gerade in dieser Phase erkennen, um den Rahmen für eine geordnet ablaufende Biosphärenparkforschung sicher zustellen. Das Ziel der Studie ist daher die partizipative Erarbeitung eines individuellen Forschungs- und Monitoringkonzeptes für beide Regionen unter Berücksichtigung regionaler, problemorientierter und wissenschaftlicher Erfordernisse. Die Voraussetzungen für die Aufgabe gestalten sich sehr unterschiedlich, da sich die beiden Regionen in fast allen wesentlichen Aspekten unterscheiden. Die Methoden sind zwar ähnlich, jedoch müssen die speziellen regionalen Besonderheiten in die Konzepterstellung Eingang finden. Die Erstellung der beiden Konzepte soll modellhaften Charakter (Vorzeigewirkung für andere Regionen) besitzen und mögliche Wege aufzeigen, wie Forschung in zwei gegensätzlichen Biosphärenparks systematisch weiter entwickelt werden kann.

Online Projektbericht


Kontakt:
Mag. Birgit Reutz-Hornsteiner
Biosphärenparkmanagement Großes Walsertal
Jagdbergstr. 272, 6721 Thüringerberg
T +43 5550 20360
F +43 5550 24174
reutz@grosseswalsertal.at

Mag. Michael Jungmeier
E.C.O. Institut für Ökologie Jungmeier GmbH
Kinopl. 6, 9020 Klagenfurt
T +43 463 504144
F +43 463 504144-4
jungmeier@e-c-o.at


Research and Monitoring Concept Biosphere Reserve Wienerwald

Projektleitung: Mag. Günther LOISKANDL, Biosphärenpark Wienerwald Management; Mag. Michael JUNGMEIER, E.C.O. Institut für Ökologie Jungmeier GmbH
Dauer: 1 Jahr (ab 2005)


Kurzfassung

Forschungs- und Monitoringkonzept BSP Wienerwald

Die Studie "Austrian Biosphere Reserves - Grundlagenerhebung und Stand der Forschung" hat zum Teil einen hohen Handlungsbedarf zur Etablierung von MAB-relevanter Forschung in vielen Biosphärenparks ermittelt. Forschung in den Projektgebieten BSP Wienerwald und BSP Großes Walsertal ist aufgrund der noch jungen Entstehungsgeschichte nicht vorhanden. Umso mehr lässt sich der dringende Bedarf eines Forschungskonzeptes gerade in dieser Phase erkennen, um den Rahmen für eine geordnet ablaufende Biosphärenparkforschung sicher zustellen. Das Ziel der Studie ist daher die partizipative Erarbeitung eines individuellen Forschungs- und Monitoringkonzeptes für beide Regionen unter Berücksichtigung regionaler, problemorientierter und wissenschaftlicher Erfordernisse. Die Voraussetzungen für die Aufgabe gestalten sich sehr unterschiedlich, da sich die beiden Regionen in fast allen wesentlichen Aspekten unterscheiden. Die Methoden sind zwar ähnlich, jedoch müssen die speziellen regionalen Besonderheiten in die Konzepterstellung Eingang finden. Die Erstellung der beiden Konzepte soll modellhaften Charakter (Vorzeigewirkung für andere Regionen) besitzen und mögliche Wege aufzeigen, wie Forschung in zwei gegensätzlichen Biosphärenparks systematisch weiter entwickelt werden kann.

Online Projektbericht


Kontakt:
Mag. Günther Loiskandl
Biosphärenpark Wienerwald Management
Schlossplatz 1, 2361 Laxenburg
T +43 2236 71225-15
F +43 2236 72730
gl@biosphaerenpark-wienerwald.org

Mag. Michael Jungmeier
E.C.O. Institut für Ökologie Jungmeier GmbH
Kinopl. 6, 9020 Klagenfurt
T +43 463 504144
F +43 463 504144-4
jungmeier@e-c-o.at


Kriterienkatalog zur Bewertung von Biosphärenpark-Neuanträgen und zur Evaluierung der effektiven Umsetzung der Internationalen UNESCO-Richtlinien für Biosphärenparks

Projektleitung: Prof. Dr. Axel BORSDORF, Institut für Geographie der Universität Innsbruck
Dauer: 1 Jahr (ab 2005)


Kurzfassung

Im Rahmen des Projektes wird ein Kriterienkatalog für die Überprüfung der Neueinrichtung bzw. die Evaluierung von existierenden Biosphärenparks am Fallbeispiel Österreich erstellt. Basierend auf den Grundlagen der Sevilla-Strategie, bezieht sich der Kriterienkatalog vorwiegend auf die spezifischen naturräumlichen, sozioökonomischen und umweltpolitischen Bedingungen in Österreich. Von internationalen Experten aus Politik, Wissenschaft und der Schutzgebietspraxis werden in einem Workshop Kriterien erarbeitet, die entweder als Ausschlusskriterien ein MUSS oder als Bewertungskriterien lediglich eine Handlungsempfehlung für Biosphärenparks darstellen. Den Mitgliedern des österreichischen MAB-Nationalkomitees wird mit dem Kriterienkatalog ein Hilfsmittel an die Hand gegeben, mit dem sich Neuanträge ohne großen Aufwand bewerten und die Weiterentwicklung der bestehenden Biosphärenparks anregen lassen. Dies ist vor allem in Zeiten wichtig, da in Österreich neue Biosphärenpark-Initiativen regelrecht wie Pilze aus dem Boden schießen, wohingegen die Gebiete der "alten Generation" vor der Frage stehen, wie sie die modernen UNESCO-Anforderungen seit der Sevilla-Strategie mittelfristig umsetzen soll.

Online Projektbericht


Kontakt:
Prof. Dr. Axel Borsdorf
Forschungsstelle für Gebirgsforschung: Mensch und Umwelt
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Technikerstr. 21a, Otto Hittmair-Platz 1, 6020 Innsbruck
T +43 512 507-4940, 4901, 5400
Axel.Borsdorf@uibk.ac.at


 
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
1010 Wien
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel.: (+43 1) 51581-0
webmaster@oeaw.ac.at

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Last update: 2011/07/05
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