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Termin:
03.05.2006
18:00 c.t.



Vortrag

Shtetl als Phänomen bei der Entstehung und Entwicklung
zwischenethnischer, musikalischer Kontakte in Osteuropa

Feldforschungsreisen in Moldawien und in der Ukraine

Vortrag von Isaak Loberan. Der Vortrag ist ein Ergebnis Loberans Arbeit am Projekt "Die jüdische Musik in Moldawien und in der Ukraine", das 1998 begonnen und vom BMfBWK finanziert wurde. Hauptziel dieses Projektes war das Aufzeichnen von in Westeuropa weitgehend unbekannten Volksliedern und Instrumentalmusik der Juden Moldawiens und der Ukraine.


Alle Lieder und instrumentalen Melodien stammen aus dem "Shtetl", dem jüdischen Siedlungsgebiet, wo den Juden in zaristischer Zeit erlaubt war zu leben. Die Leute, die noch jiddisch beherrschen, sind über 85 Jahre alt. Viele instrumentale Musikstücke aus diesem Raum wurden von nichtjüdischen (moldawischen oder ukrainischen) Musikern, die einst gemeinsam mit jüdischen Musikern spielten, in ihr Repertoire aufgenommen.


 

Mag. Isaak Loberan ist Musiker, Komponist und Experte für Klezmermusik, seit 1992 betreibt er Feldforschung zu jüdischer Musik in Österreich, Moldawien, Litauen, Polen und in der Ukraine. Er ist Gründer des Vereins VARWE MUSICA und Begründer und Leiter des Ensembles "Scholem Alejchem", 2000 begann er ein Projekt zur "Die Wiederbelebung der Jüdischen Musik in Ostgalizien".

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