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Karl von Frisch Lectures 2001/2002

Die Natur als Vorbild für technische Sensoren

Horst Bleckmann, Universität Bonn

Die Evolution hat beim Bau von Sinnesorganen oftmals verblüffende Lösungen gefunden, die auch technisch nutzbar sind. Dies wird an zwei Beispielen gezeigt. Die Larven des Schwarzen Kiefernprachtkäfers entwickeln sich im Holz verkohlter Bäume. Um der Konkurrenz zuvorzukommen, müssen die Weibchen die brennenden Bäume für die Eiablage schnell finden. Dazu nutzen sie neben Rauchgassensoren Infrarotsensoren, die nach dem Prinzip der photomechanischen Transduktion arbeiten. Das zweite Beispiel betrifft Fische, die mit Hilfe selbsterzeugter schwach-elektrischer Felder sowie Elektrosensoren ein räumliches elektrisches Bild ihrer Umgebung entwerfen. Prototypen von künstlichen Infrarot- und Elektrosensoren zeigen, dass die biologischen Prinzipien technisch umgesetzt werden können.

Moderation: Friedrich G. Barth, Universität Wien, ÖAW



Termin:
17.04.2002
18:15

Ort:
Festsaal der ÖAW
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
A-1010 Wien
Information:
Dr. Marianne Baumgart, Öffentlichkeitsarbeit, ÖAW
Tel.: (+43 1) 51581/1219, Fax: (+43 1) 51581/1275
E-Mail: Marianne.Baumgart@oeaw.ac.at
Solveig Cremer, Biozentrum, Institut für Zoologie, Universität Wien
1090 Wien, Althanstraße 14
Tel.: (+43 1) 4277/54471
E-Mail: Solveig.Cremer@univie.ac.at


 
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
A-1010 Wien
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel.: (+43 1) 51581-0
webmaster@oeaw.ac.at

last update: 2002/08/22
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