Termin:
29.03.2011
18:15
Chancen und Risiken der Nanotechnologie
Günter Schmid, Universität Essen-Duisburg
In den Nanowissenschaften haben die klassischen Unterschiede zwischen Physik, Chemie und Biologie keine Bedeutung mehr, was wissenschaftlich einem neuen Weltbild gleichkommt. Unterhalb einer spezifischen kritischen Größe im Nanometerbereich (1 nm = 10-9 m) verändern im Prinzip alle chemisch definierten festen, z. T. auch flüssigen Stoffe auf geradezu dramatische Weise ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften. Im Bereich der Materialien, der Speichermedien, der Biologie und damit verbunden der Medizin sind völlig neue Ansätze möglich, die teilweise auch schon beschritten wurden. Risiken bestehen bei besonders kleinen Teilchen in der Wechselwirkung mit lebenden Organismen.
Moderator:
Ulrich Schubert ( ÖAW, TU Wien)
Veranstalter:
ÖAW und Industriellenvereinigung Wien
Gesamtprogramm Carl Auer von Welsbach Lectures [PDF]
Kontakt:
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Österreichische Akademie der Wissenschaften
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