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Fachtagung
Vergeben und Vergessen? Amnestie in der Antike1. Wiener Kolloquium zur Antiken Rechtsgeschichte
Amnestien als staatlich angeordnete Akte des "Vergebens und Vergessens" sind in allen Epochen des Altertums nachzuweisen. Ob nun jeweils sicherheits-, innen- oder finanzpolitische Motive zugrunde liegen, stets stehen Straffreiheit und Straferlass im Spannungsfeld von zwingender Verantwortung des Einzelnen als Grundlage des jeweiligen Rechtssystems und der Forderung nach ausgleichender Gerechtigkeit und sozialem Frieden. Die Beiträge der Referent(inn)en spannen einen Bogen vom Alten Orient bis zur Spätantike.
Referent(inn)en: Loredana Cappelletti (Wien), Martin Dreher (Magdeburg), Richard Gamauf (Wien), Kaja Harter-Uibopuu (Wien), Herbert Heftner (Wien), Andrea Jördens (Heidelberg), Csaba Lada (Canterbury), Hartmut Leppin (Frankfurt), Fritz Mitthof (Wien), Gerhard Ries (München), Christian Ronning (München),
Lene Rubinstein (London), Philipp Scheibelreiter (Wien), Karl Strobel
(Klagenfurt)
Festvortrag: 27.10.2008, 19:00 Uhr
Angelos Chaniotis (Oxford)
"Normen stärker als Emotionen?
Der kulturhistorische Kontext der griechischen Amnestie"
Marietta Blau Saal, Universität Wien
Veranstalter: Kommission für Antike Rechtsgeschichte der ÖAW und Institut für Alte Geschichte, Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik der Universität Wien.
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