Termin:
03.12.2012 18:00
Ort:
Palais Eschenbach, Beletage
Eschenbachgasse 11
1010 Wien
Kontakt:
Maximilian Graf
Historische Kommission
Zentrum Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Strohgasse 45
1030 Wien
maximilian.graf@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/histkomm/
Das Burgenland als internationale Grenzregion im 20. und 21. Jahrhundert
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
Die Geschichte des Burgenlandes ist auch die einer internationalen Grenzregion: Von der „Burganlandnahme“, über die Nachbarschaft in der Zwischenkriegszeit bis zum „Dritten Reich“ und vom „Eisernen Vorhang“, über die Grenzöffnung 1989 bis zur Binnengrenze im Schengen-Raum der Europäischen Union, hatten zahlreiche Zäsuren seit dem Ersten Weltkrieg direkte Rückwirkungen auf das Burgenland. Diese prägten auch den Charakter seiner Außengrenze. Mehrmals, nicht zuletzt 1956 und 1989, wurde sie auch zum Schauplatz zentraler, damit in Verbindung stehender, Ereignisse. Dies lässt das Burgenland und seine Grenze gleichsam als Fokus europäischer Geschichte erscheinen.

