Termin:
09.06.2009
18:00
Traditionelle Medizin, Alchemie und Rituelles Heilen in Burma
Religiöser Synkretismus und seine Einbettung im gegenwärtigen
militärischen Regime
Vor dem Hintergrund der militärischen Regierung und der damit verbundenen permanenten Überwachung und alltäglichen Einschränkung für die Menschen sollen Aspekte der gelebten Religiosität und Spiritualität Burmas, sowie die Vorstellungen und Wahrnehmungsweisen betreffend Leben, Sterben, Krankheit und Heilung erörtert werden. Im Speziellen wird auf die immer noch sehr lebendige traditionelle Medizin eingegangen, im Zuge derer Schamanismus, Geistheilung und Alchemie besondere Schwerpunkte bilden. Die Verbindungen und Korrelationen zwischen Theravada-Buddhismus, dem "animistisch" geprägten, lokalen Nat-Kult und den brahmanisch-hinduistischen Elementen sollen aufgezeigt und eine Idee des gegenwärtig in Burma etablierten und praktizierten Schamanismus vermittelt werden.
Veronica Futterknecht ist Assistentin am Institut für Religionswissenschaft, Kath.-Theol. Fakultät, sowie Dissertantin am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Uni Wien. Sie berichtet von ihrer letzten Feldforschung in Burma, die sie in unterschiedlichen Gegenden des Landes mit Mönchen, Gläubigen, sowie traditionellen HeilerInnen und deren PatientInnen zusammentreffen hat lassen.
Einladung [PDF]
Kontakt:
Dr. Gerda Lechleitner
Phonogrammarchiv
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