Termin:
16.10.2008
Das Dreiländereck Bodenseeregion
Verkehrsdrehscheibe in der Mitte Europas
Perspektiven für den grenzüberschreitenden Öffentlichen Personennahverkehr
Im Mittelpunkt der Fachtagung, die in Kooperation mit der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL), der Forschungsstelle für Gebirgsforschung: Mensch und Umwelt der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Innsbruck, der Konrad-Adenauer Stiftung (KAS), Bildungswerk Stuttgart, und dem Netzwerk Verkehr e.V. stattfindet, stehen die Perspektiven für eine tragfähige und nachhaltige Ausgestaltung des grenzüberschreitenden ÖPNV-Angebots in der Bodenseeregion, insbesondere aus der Sichtweise von Politik, Aufgabenträgern, Planern, Verkehrsunternehmen und Kommunen.
Die Problembereiche des grenzüberschreitenden Nahverkehrs treten besonders im Gebiet des Dreiländerecks des Bodenseeraums deutlich und exemplarisch zu Tage, da die einzelnen Staaten jeweils in zweifacher Weise aneinander grenzen und damit unterschiedliche Problemstellungen auftreten. Während die mangelnde Abstimmung des Fahrplanangebots an den Staatsgrenzen weiterhin ein Thema bleibt, konnte hingegen mit der Tageskarte für die gesamte EUREGIO Bodensee bereits ein attraktives Tarifangebot geschaffen werden.
Referenten aus Planung, Politik, Interessensvertretungen als auch die Praktiker der Verkehrsunternehmen und Kommunen stellen Grundlagen, Strategien und Perspektiven für eine zukunftsweisende Ausgestaltung des grenzüberschreitenden ÖPNV-Angebots in der Mitte Europas vor.
Die Fachtagung in Friedrichshafen ist die Auftaktveranstaltung zu einem dreiteiligen Veranstaltungszyklus zum Thema "Grenzüberschreitender Öffentlicher Personennahverkehr in Mitteleuropa".
Pressetext vom 17.10.2008
Kontakt:
Forschungsstelle für Gebirgsforschung
Zentrum Sozialwissenschaften
Österreichische Akademie der Wissenschaften
6020 Innsbruck, Technikerstraße 21a
T +43 512 507-4941
F +43 512 507-4960

