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Termin:
17.11.2008
09:00 - 16:30



Tagung

Punitive Damages

Vor- und Nachteile sowie mögliche Anwendungsbereiche

Unter Punitive Damages, einem Rechtsinstitut welches hauptsächlich im US-amerikanischen Raum zu finden ist, versteht man Schadenersatz mit strafendem Charakter der im Zivilprozess einem Kläger über den real erlittenen Schaden hinaus zuerkannt wird. Im deutschsprachigen Raum hat sich der Begriff "Strafschadenersatz" eingebürgert. Die Konferenz hat sich zum Ziel gesetzt, Vor- und Nachteile, sowie mögliche Anwendungsbereiche von Punitive Damages zu diskutieren.


Die eintägige Konferenz wird von Institut für Europäisches Schadenersatzrecht der ÖAW organisiert. Die vortragenden Zivilrechtler und Praktiker stammen einerseits aus Rechtsordnungen in denen Punitive Damages bereits eine lange Tradition aufweisen, andererseits aus Ländern die dieses Rechtsinstitut grundsätzlich ablehnen, obwohl vielerorts eine Tendenz bemerkbar ist, Punitive Damages in versteckter Form in die Systematik des Schadenersatzrechts einzuführen. Punitive Damages aus einer wirtschaftlichen Perspektive und die Frage der Versicherbarkeit solcher Schäden sind Themen zweier weiterer Spezialvorträge. Vorsitzender der Tagung ist Sir Henry Brooke, ehemaliger Chairman der Law Commission for England and Wales.


Die Veranstaltung ist an ein breites Fachpublikum gerichtet - Akademiker, Praktiker, Richter, Entscheidungsträger aus Politik und Versicherungswirtschaft - und bietet ein Forum um Einblicke in dieses Rechtsgebiet zu vertiefen und das Thema auf rechtsvergleichender Basis zu diskutieren.






Kontakt:

Lisa Zeiler

Institut für Europäisches Schadenersatzrecht

Zentrum Sozialwissenschaften

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Reichsratstraße 17/2 ,1010 Wien

T +43 1 4277-29650

F +43 1 4277-29670

lisa.zeiler@oeaw.ac.at

www.oeaw.ac.at/etl