Termin:
20.05.2008
10:00
PRESSEGESPRÄCH
Entspricht die Tabakgesetznovelle 2008 dem Stand der Wissenschaft?
Jüngste Forschungen aus Boston, San Francisco und Wien zeigen erschreckende Ergebnisse zu Wirkungen des Tabakrauches. Insbesondere Passivrauchen wurde in seiner Wirkung auf Herz und Gefäße bisher unterschätzt. Schon die kurze Belastung während eines Essens in einem verrauchten Gasthaus kann für Risikogruppen dramatische Folgen haben. In der österreichischen Gastronomie werden zwar jetzt endlich Lungenkrankheiten und Lungenkrebs durch Passivrauchen als Berufskrankheit anerkannt, aber der Herzinfarkt ist eine noch häufigere Folge. Sind die in der Tabakgesetznovelle vorgesehenen Maßnahmen geeignet, Herzkreislaufschäden zu reduzieren?
Ihre Gesprächspartner(innen) sind:
o. Univ.-Prof. Dr. Marianne Popp,
Obfrau der Kommission für Reinhaltung der Luft der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften (ÖAW)
o. Univ.-Prof. Dr. Gerald Maurer,
Vorstand der Kardiologischen Klinik der Medizinischen Universität Wien
o. Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger,
Leiter der Abt. Präventivmedizin, Institut für Umwelthygiene, Medizinische Universität Wien,
Mitglied der Kommission für Reinhaltung der Luft der ÖAW
Weitere Informationen
Kontakt:
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
Dr. Marianne Baumgart
T +43 1 51581-1219
F +43 1 51581-1227

