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Termin:
01.03.2007



Internationale Tagung

Wie europäisch ist die Oper?

Das Musiktheater als Zugang zu einer kulturellen Topographie Europas

Die Oper gehört zu jenen Formen kultureller Praxis, die sich in der Moderne über ganz Europa ausgebreitet haben. Während sie im 18. Jahrhundert auf wenige Residenz- und Hauptstädte, wie zum Beispiel Wien, beschränkt und von Höfen dominiert war, leistete sich im Laufe des 19. Jahrhunderts jede größere Stadt ein öffentliches Theater, in dem Opern und Operetten gespielt wurden. Dies gilt auch für den Osten und die Ränder Europas, die bislang in der kulturellen Topographie Europas wenig berücksichtigt wurden. Die Spielpläne wiesen in ganz Europa viele Gemeinsamkeiten auf, wurden von Moden und Stilrichtungen geprägt, die immer schneller wechselten. Das Musiktheater erscheint mithin als ein besonders fruchtbarer Zugang, um zu einer europäischen Kulturgeschichte beizutragen, die auch die östlichen und südöstlichen Teile des Kontinents umfasst. Das leitende methodische Konzept der Tagung ist jenes des Kulturtransfers: Es geht um eine von konkreten Akteuren getragene Aneignung und Adaption von importierten Kulturformen.


 

Die Konferenz wird von der Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem von der Volkswagenstiftung finanzierten internationalen Forschungsprojekt Die Oper im Wandel der Gesellschaft (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder) veranstaltet. Konzeption: Peter Stachel (Wien),

Philipp Ther (Frankfurt/Oder).


 

Programm [PDF]
Pressetext vom 21.02.2007

Kontakt:

Dr. Peter Stachel

Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Zentrum Kulturforschung

Österreichische Akademie der Wissenschaften

T +43 1 51581-3318

Postgasse 7/4

1010 Wien

peter.stachel@oeaw.ac.at

www.oeaw.ac.at/kkt