Termin:
10.01.2007
18:15
Musik ist neben der Sprache ein zweites nur den Menschen eigenes Kommunikationssystem. Mit Musik werden mächtige Emotionen erzeugt und soziale Bindungen vertieft und organisiert. Die "Konstruktion von Musik" in unserem Kopf hängt stark von Lernprozessen ab. Die Emotionen beim Musikhören gründen sich aber auch auf entwicklungsgeschichtlich alte Wurzeln sozialer Kontaktaufnahme. Im Vortrag wird dargestellt, wie Schall seine Wirkungen entfalten kann, welche Verarbeitungsschritte unser Gehirn dazu leisten muss und wie die akustische Gestalt "Musik" dazu führen kann, dass es uns kalt über den Rücken läuft und Tränen in unseren Augen stehen.
Moderator:
Friedrich G. Barth, ÖAW, Universität Wien
Veranstalter:
ÖAW und Industriellenvereinigung Wien
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