Termin:
03.10.2006
13:00
Schrift und Gedächtnis
Transdisziplinäres Symposion zwischen bildender Kunst und Wissenschaft
Schrift, Gedächtnis, Textlichkeit und Bildlichkeit, Lesbarkeit, Repräsentation und Selbstreferenz sind Themen, die derzeit gleichermaßen in der gegenwärtigen Bildenden Kunst wie in den Kulturwissenschaften von großem Interesse sind. Dabei geht es um so zentrale Fragen wie den medialen Wandel der Gesellschaft, den veränderten Umgang mit den Beständen der Kultur, neue Formen der Repräsentation, die Veränderungen von Konzepten von Individualität und Identität sowie Verschiebungen im Verhältnis von Kunst und Gesellschaft. Dieser Wandel wird zumeist unter den Begriff der kulturellen oder medialen Wende gestellt und meint sowohl eine Zuwendung zu neuen Perspektiven als auch zu neuen Gegenständen.
Zentrales Anliegen des Symposions ist ein Gespräch zwischen Kunst und Wissenschaft auf gleicher Augenhöhe. Ziel ist es, Künstlerinnen und Künstlern im Gespräch mit Kulturwissenschaftler(inne)n eine Stimme zu geben und eine wechselseitige Reflexion durch den behutsamen Dialog zwischen Kunst und Wissenschaften zu initiieren.
Weitere Informationen
Kontakt:
UD Mag. Dr. Heidemarie Uhl
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
Postgasse 7-9/IV/3 (Eingang: Bäckerstraße 13)
A-1010 Wien
T +43 1 51581-3618
F +43 1 51581-3311

