Termin:
29.03.2006
18:00
Wissenschaftskulturen in einer globalisierten Welt
Braucht Europa eine Neupositionierung?
Europa definiert sich auch über seine Kulturen des Wissens. Doch: Ist die Vorstellung einer räumlich begrenzten Wissenschaftskultur in einer globalisierten Welt nicht ein Anachronismus? Manövriert sich Europa mit diesem Konzept nicht an die Peripherie der global agierenden wissenschaftlichen Netzwerke? Vor dem Hintergrund der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft wird diskutiert, ob die Berufung auf das Europäische notwendig oder hinderlich ist, um sich als schlagkräftiger Player auf dem globalen Markt des Wissens zu profilieren.
Es diskutieren
Mitchell Ash / Historiker, Wien
Axel Borsdorf / Geograph, Innsbruck/Wien
Gabriele Kotsis / Informatikerin, Linz
Sighard Neckel / Sozialwissenschaftler, Giessen/Frankfurt a. M.
Peter Schuster / Chemiker, Wien
Moderation
Martin Bernhofer (ORF/Ö1)
Pressetext vom 27.3.2006
Kontakt:
Johannes Feichtinger
T +43 1 51581-3457

