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Termin:
09.06.2006





800 Jahre Mongolisches Weltreich

Symposium und Buchpräsentation

Vor achthundert Jahren bestieg in der heutigen Mongolei der Steppenkrieger Temudschin als "Tschinggis Chan" den Thron. Damit hatte das Mongolische Weltreich, der größte Territorialstaat, der jemals auf unserer Erde existierte, seinen Anfang genommen. Es erstreckte sich schließlich über das mongolische Kernland und China, aber auch über ganz Zentralasien, das Iranische Hochland einschließlich Teile Anatoliens und Mesopotamiens, den Kaukasus, das europäische Russland und Teile Ostmitteleuropas. Diese Gebiete wurden durch die Mongolenherrschaft am Vorabend der Neuzeit in einen globalen, kommunikatorischen Zusammenhang gebracht. Das Imperium überdauerte etwa anderthalb Jahrhunderte, die Teilreiche bestanden zum Teil länger. Vor allem aber sollte das einstige Mongolenreich das "mental mapping" in den Gebieten, die ihm einst angehört hatten, bis in die jüngste Zeit prägen.


Das Symposium soll dem interessierten Publikum Gelegenheit bieten, wenig bekannte Aspekte der mongolischen Weltherrschaft und Neues aus Geschichte und Gegenwart der Mongolen kennen zu lernen.


Im Anschluss an die Tagung erfolgt circa um 18:00 oder um 18:30 die Präsentation des von Andreas Kappeler und Bert Fragner herausgegebenen Sammelbandes "Zentralasien - 13.bis 20. Jahrhundert" (Promedia Verlag, Edition Weltregionen, ISBN 3-85371-255-X), der auf der gleichnamigen Ringvorlesung an der Universität Wien (Sommersemester 2006) beruht.



Weitere Informationen

Pressetext vom 7.6.2006

Kontakt:

Institut für Iranistik der ÖAW

Prinz Eugen-Straße 8-10

A-1040 Wien

T +43 1 51581-7800

iranistik@oeaw.ac.at

www.oeaw.ac.at/iran