Termin:
25.04.2006
18:00 c.t.
Der Psaltertraktat Gregors von Tours
Seine Rekonstruktion und die Bedeutung für das Gesamtwerk
Martin Heinzelmann (Paris). Der Psaltertraktat Gregors von Tours ( 594) ist unter den 20 Büchern des Gesamtwerks des merowinigschen Bischofs am meisten durch eine fragmentarische Überlieferung belastet. Dennoch könnte es gerade dieses Buch sein, das inhaltlich am stärksten das Anliegen des bischöflichen Autors repräsentiert und gleichzeitig die Möglichkeit eröffnet, ihm bisher noch nicht zuerkannte Texte aus frühmittelalterlichen Bibelhandschriften zu restituieren.
Martin Heinzelmann ist Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Paris wo er u. a. die Redaktion der Francia bis 2005 leitete. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte Galliens vom 4. bis zum 9. Jahrhundert, in der Personengeschichte, Historiographie und Hagiographie dieses Raumes. Vor allem konzentriert sich sein Werk aber auf die Person und das umfangreiche Werk Gregors von Tours.
Kontakt:
Univ. Prof. Dr. Walter Pohl
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Institut für Mittelalterforschung
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T +43 1 51581-7240

