Termin:
07.11.2005
Kultur - Erbe - Stadt
Stadtentwicklung und UNESCO-Mandat in spät- und postsozialistischen
Städten. Ein Vergleich aus kulturwissenschaftlicher Perspektive.
Die UNESCO versucht, neue Maßstäbe für die Stadtentwicklung zu setzen, vor allem durch die Möglichkeit, Städte, Stadtteile, Regionen und ihre Landschaften als "Weltkulturerbe" anzuerkennen. In den letzten 15 Jahren führte dies auch in post- und spätsozialistischen Städten zur Bewahrung von alten, aber auch zur Herausbildung von neuen Stadtlandschaften. Damit wurden und werden Dynamiken in Gang gesetzt, die eine gewinnorientierte Politik um den Raum mit einem paradoxen Verständnis von historischer Zeit zusammentreffen lassen.
Der Workshop "Kultur - Erbe - Stadt" nimmt die gegenwärtig zu beobachtende "Landnahme" des städtischen Raumes zum Ausgangspunkt der Analyse historisch variabler Bedeutungen und symbolischer Besetzungen von Stadtlandschaften.
Pressetext vom 04.11.2005
Kontakt:
Dr. Gertraud Marinelli-König
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
Postgasse 7/4
A-1010 Wien
T +43 1 51581-1254

