Termin:
12.04.2005
17:00 - 19:00
Innovationspolitik aus systemtheoretischer Sicht
Vortrag von Mag. Eva Buchinger,
ARCS, Systemforschung (Austrian
Research Centers Seibersdorf)
Firms increasingly seek scientific and technical knowledge from external sources and public research organizations and higher education facilities have become more active partners of industry. Diese Auffassung ist ein zentraler Baustein der innovationspolitischen Überlegungen von EU, OECD und Nationalstaaten wie Österreich. Immer mehr innovationspolitische Initiativen konzentrieren sich daher auf kooperative Formen der Wissensproduktion und der Überführung von neuem Wissen (Inventionen) in Güter-, Dienstleistungs- und Prozessinnovationen. Aus der Sicht der Theorie sozialer Systeme (N. Luhmann) ist hier zunächst "Steuerungspessimismus" angebracht. Neben der Steuerungskritik bietet die Systemtheorie aber auch Erklärungen zum Funktionieren politischer Lenkung auf Basis der Konzepte "Umweltoffenheit", "Resonanz" und "generalisierte Kommunikationsmedien".
Kontakt:
Institut für Technikfolgen-Abschätzung
Österreichische Akademie der Wissenschaften
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