Termin:
27.04.2005
18:15
Gravitationswellen: Einsteins neues Fenster ins Universum
Bernard Schutz, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik
Albert-Einstein-Institut, Potsdam
Lediglich vier Prozent unseres Universums bestehen aus der Materie, die die uns bekannte Welt aufbaut: aus Protonen, Neutronen und Elektronen. Die von ihnen abgestrahlten elektromagnetischen Wellen sind nahezu unsere einzige Informationsquelle über das Universum. Der Rest des Universums scheint nur durch Gravitation zusammen gehalten zu werden. In diesem Jahr werden Wissenschaftler nun damit beginnen, die Schwerkraft selbst als "Sonde" zu benutzen und damit ein Fenster ins All zu öffnen, durch das wir im Prinzip den gesamten Inhalt des Universums werden "sehen" können.
Ich werde die Erwartungen aufzeigen, die wir in die Gravitationswellen-Detektoren setzen, die während der nächsten zehn Jahre auf der Erde und im Weltall arbeiten werden: was werden sie unserer Überzeugung nach finden und woher könnten unerwartete Entdeckungen kommen?
Moderator:
Peter Aichelburg, Universität Wien
Veranstalter:
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Industriellenvereinigung Wien und Österreichische Physikalische Gesellschaft
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