Termin:
24.11.2004
18:15
E=mc²: ein wissenschaftlicher Paukenschlag mit langem Nachhall
Jürgen Ehlers, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert-Einstein-Institut, Potsdam
Masse und Energie galten bis 1905 als voneinander unabhängige Erhaltungsgrößen isolierter materieller Körper und Systeme. In der Newtonschen Mechanik ist die Masse ein von der Geschwindigkeit unabhängiges Maß der Materienmenge, während die Energie vom inneren Zustand und der Geschwindigkeit des betreffenden Körpers abhängt. Einstein zog 1905 aus seinem Relativitätsprinzip den überraschenden Schluss, dass nur die Energie stets exakt erhalten bleibt, die (Ruhe-)Masse dagegen mit der durch c² dividierten, für sich allein nicht erhaltenen inneren, im Körper gebundenen Energie zu identifizieren ist. Mit diesem vielfach experimentell bestätigten und technisch angewandten Naturgesetz lassen sich viele Tatsachen in Physik, Astrophysik und Chemie erklären.
Moderator:
Peter C. Aichelburg, Universität Wien
Veranstalter:
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Industriellenvereinigung Wien und Österreichische Physikalische Gesellschaft
<script type="text/javascript">
</script>
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, A-1010 Wien
T +43 (1) 51581-1219
F +43 (1) 51581-1227
email: marianne.baumgart@oeaw.ac.at

