Termin:
26.05.2004
18:15
Biomimetische Werkstoffe -
Was kann die Werkstofftechnik von der Natur lernen?
Peter Fratzl, Potsdam
Biologische Materialien wie Holz, Knochen oder Zähne sind im Laufe der Evolution von der Natur für ihre jeweilige Anwendung optimiert worden. Die Bauprinzipien dieser Gewebe, ihre Eigenschaften und ihre Funktion liefern für die Materialawissenschaft wichtige Erkenntnisse, die sich für "biomimetisches" Design von neuartigen Werkstoffen einsetzen lassen. Anstatt viele (teure) Grundstoffe zu verwenden, kommt die Natur für den Großteil ihre Materialien mit relativ wenigen Grundelementen aus, die gezielt strukturiert werden. Die Erforschung dieser Prinzipien ist ein noch kaum erkundetes Betätigungsfeld für den Materialphysiker. Mögliche Anwendungen liegen in der Entwicklung von Werkstoffen für die Biomedizin (z.B. Knochenersatzmaterialien), aber auch für neuartige Sensoren oder intelligente Materialien.
Moderation: Franz Jeglitsch, ÖAW, Montanuniversität Leoben
Veranstalter:
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
gemeinsam mit der Industriellenvereinigung Wien
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