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Termin:
07.11.2003
10:45 - 19:00



Symposium

Rohstoffe im Dienste der Gesellschaft

Kommission für Grundlagen der Mineralrohstoffforschung
in Zusammenarbeit mit dem
Bergmännischen Verband Österreichs


Mineralische Rohstoffe finden sich in versteckter Form in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens: beispielsweise in Zahnpasta, Hochglanzpapier, Rostschutzfarbe oder Autos. Der jährliche Verbrauch an nicht erneuerbaren mineralischen Rohstoffen in hoch entwickelten Ländern wie Österreich beträgt mehr als 13 Tonnen pro Einwohner. Jede zweite Tonne, die auf Österreichs Straßen transportiert wird, sind mineralische Rohstoffe. Rohstoffe wie Erden und Industrieminerale, die wegen ihrer besonderen Eigenschaften abgebaut werden, sind in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Faktor industrieller Produktion geworden. Magnesit beispielsweise verfügt über besondere Hochtemperatureigenschaften und ist die Basis für Produkte, die Temperaturen über 2000o standhalten.

Zurzeit wird an einem *Österreichischen Rohstoffplan" gearbeitet, der ein detailliertes Bild über die Rohstoffvorkommen hierzulande liefern wird. Der Plan soll dokumentieren, wo wichtige Ressourcen vorhanden sind und dient als Basis etwa für die Gesetzgebung in der Raumordnung.

Im Rahmen des Symposiums Rohstoffe im Dienste der Gesellschaft am 7. November 2003 in der ÖAW wird über den aktuellen Stand der Rohstoffforschung, neue technologische Entwicklungen sowie die Arbeit am Österreichischen Rohstoffplan berichtet. Ein Höhepunkt wird der Vortrag von Nobelpreisträger Georg Bednorz sein, der sich mit kristallinen Keramiken beschäftigt, die auch bei erhöhten Temperaturen superleitfähig sind und ein großes potentielles Anwendungsgebiet in der Hochleistungselektronik haben.




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