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Termin:
11.03.2003
17:00





Ökologische Herausforderungen am Übergang zur Informationsgesellschaft

ITA-Seminar: Petra Oswald,
Österreichisches Ökologie-Institut für angewandte Umweltforschung, Wien

Mit der Transformation der westlichen Industrieländer zu sogenannten "Informationsgesellschaften" wird Information zu einem immer wichtigeren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gut. Ermöglicht wird dieser Wandel durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien, die mit ihren Endgeräten, Satelliten und Kabelnetzen eine Art Zentrales Nervensystem der Informationsgesellschaft bilden. Die technische Netzinfrastruktur ermöglicht die Überwindung räumlicher Distanzen und führt zu einer Digitalisierung und Beschleunigung unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten. Die damit verbundenen Veränderungen in beinahe allen Arbeits- und Lebensbereichen wirken sich auch auf den Ressourcenverbrauch und die Umwelt aus. Der Vortrag setzt sich mit sozioökonomischen Veränderungen auseinander, die mit dem Bedeutungszuwachs der Informations- und Kommunikationstechnologien einhergehen. Es wird versucht, die zentralen ökologischen Herausforderungen dieses gesellschaftlichen Wandels aufzuzeigen. Für die Analyse wird eine systemische Perspektive gewählt. Nach diesem Verständnis werden Technologien nicht isoliert betrachtet, sondern ihre Einbettung in sozioökonomische und natürliche Systeme sowie die Verknüpfung mit gesellschaftlichen Institutionen und Organisationsmustern berücksichtigt. In der Folge wird für einen institutionellen Zugang zum Thema "Nachhaltige Informationsgesellschaft" plädiert, der uns für die ökologischen Herausforderungen, die direkt und indirekt von den neuen Technologien ausgehen, sensibilisiert.

Information:

ÖAW-Institut für Technikfolgen-Abschätzung

Anmeldung erbeten unter:

Tel.: (+ 43 1) 7102510/6582, Fax: