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Termin:
03.10.2002
18:30





Aus der Welt des Gottfried Wilhelm Leibniz

Finissage der Ausstellung "Gottfried Wilhelm Leibniz:
Philosoph, Mathematiker, Physiker, Techniker"

ACHTUNG: Auf unbestimmte Zeit verschoben!

Gedanken von und über G. W. Leibniz

mit Musik aus der Zeit von G. W. Leibniz

Es liest: Claus-Peter Corzilius

Idee und Gestaltung: Lore Sexl


Der Zweck der Societät (Akademie) besteht ... hauptsächlich darinnen theoriam cum praxi zu vereinigen, und nicht allein die Künste und Wissenschaften, sondern auch Land und Leute, Feldbau, Manufacturen und Commercien, und mit einem Wort die Nahrungsmittel zu verbessern, überdies auch solche Entdeckungen zu thun, dadurch die überschwengliche Ehre Gottes mehr ausgebreitet, und dessen Wunder besser als bisher erkannt ... würden (G. W. Leibniz, Denkschrift zur Akademiegründung 24.-26. März 1700)


Dieser Mann hat allein Deutschland soviel Ruhm gebracht wie Platon, Aristoteles und Archimedes zusammen Griechenland" (Denis Diderot, Encyclopédie, 1765)

Leibniz hatte den langweiligen Gedanken, dass Gott unter den unendlich möglichen Welten die beste ausgewählt habe, - Optimismus. Das ist ein schlechter, populärer Ausdruck, so ein Geschwätz von Möglichkeit der Vorstellung oder Einbildung. (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, 1836)

Leibniz besaß die umfassenden Kenntnisse Lockes, den wissenschaftlichen Genius Newtons, den metaphysischen Tiefsinn Spinozas, die Frömmigkeit Bossuets, die unersättliche Neugierde Pierre Bayles ... (Golo Mann, Propyläen der Weltgeschichte, 1964)

Wir sind die vollkommensten und glücklichsten der gewöhnlichen Geschöpfe, zumindest hängt es nur von uns ab, es zu sein. (G. W. Leibniz, Einige patriotische Gedanken, 1697)

Zur Ausstellung

Information:

Dr. Marianne Baumgart, Öffentlichkeitsarbeit, ÖAW

Tel.: (+43 1) 51581/1219, Fax: (+43 1) 51581/1275
E-Mail: Marianne.Baumgart@oeaw.ac.at