Termin:
11.06.2002
Wahrnehmung von Krankheiten und Seuchen im Laufe der Geschichte
ÖAW-Veranstaltung im Rahmen der ScienceWeek Austria 2002
Das Konzept dieser von der Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters der ÖAW für SchülerInnen organisierte Veranstaltung besteht darin, anhand einzelner herausgegriffener Beispiele (von Pest, Lepra, Körperbehinderungen, etc.) zu verdeutlichen, wie mit Krankheiten sowohl von seiten zeitgenössischer Autoritäten (wie etwa Ärzte) als auch von seiten einzelner Individuen umgegangen wurde und welche Deutungsmuster sich daraus ergeben. Es soll vermittelt werden, wie sich die medizinische Versorgung im Laufe der Zeit verändert hat. Bilder und Filmausschnitte werden als unterstützende Medien eingesetzt, um zu zeigen, wie Krankheiten und Kranke von der Gesellschaft wahrgenommen und "versorgt" wurden.
Den SchülerInnen soll vor Augen geführt werden, dass heute noch körperlich und geistig Behinderte als "Außenseiter" bestaunt und diskriminiert werden. Auch soll ihnen bewusst werden, dass - beeinflusst durch Medien - bei Auftreten von Epidemien noch immer Massenpaniken ausgelöst werden können.
Veranstalter:
Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters der ÖAW
Veranstaltungsort:
Bundesgymnasium/Realgymnasium Albertgasse
Albertgasse 18-22, 1080 Wien
Veranstaltungszeiten:
11.06.2002: 09:00 bis 13:00 Uhr
13.06.2002: 09:00 bis 13:00 Uhr
Kontakt:
Dr. Christine Ottner
Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters der ÖAW
Prinz-Eugen-Straße 8-10, 1040 Wien
Tel.: (+43 1) 51581/7222
E-Mail: Christine.Ottner@oeaw.ac.at

