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16.02.2012

HWK-Fellowship für Bernhard Laback

Richtungshören besser verstehen



Bernhard Laback, Psychoakustiker am Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), wurde vom renommierten Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) eingeladen, für neun Monate gemeinsam mit Kolleg(inn)en der Universität Oldenburg, Deutschland, zu erforschen, warum das Richtungshören nicht immer so funktioniert, wie es sollte.

Wenn das Handy läutet, hören wir in der Regel, woher das Läuten kommt. Unser Gehirn kann die Information unserer beiden Ohren zu einem räumlichen Hörbild zusammenfügen. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass diese beidohrige Hörverarbeitung bei der Verarbeitung der Richtungsinformation auf den Informationsgehalt der Schallquelle adaptiert. Wenn der hereinkommende Schall keine neue Information enthält, scheint die beidohrige Hörverarbeitung einzuschlafen.

Im Rahmen seiner Fellowship wird Bernhard Laback mit Kolleg(inn)en der Abteilung Medizinische Physik der Universität Oldenburg diesen Adaptationsmechanismus im normalen Gehör mittels psychoakustischer Experimente untersuchen und modellieren. Weiters werden die Forscher(innen) die Auswirkung von Schwerhörigkeit und elektrischer Anregung des Gehörs mit Cochlea-Implantaten auf diesen Mechanismus sowie dessen mögliche Nutzung zur Verbesserung des Richtungshörens mit Hörsystemen untersuchen.

Zur HWK-Fellowship

Die Fellowship am Hanse-Wissenschaftskolleg ermöglicht international renommierten Wissenschaftler(inne)n, sich für begrenzte Zeit in Kooperation mit lokalen Universitäten auf ein Forschungsprojekt zu konzentrieren. Ziel ist neben der Durchführung eines exzellenten Projektes der Ausbau der internationalen Vernetzung sowohl mit den Universitäten als auch mit anderen Fellows am HWK.


Website des HWK


Kontakt:
Mag. Dr. Bernhard Laback
Institut für Schallforschung
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
M +43 699 81744971
bernhard.laback@oeaw.ac.at
www.kfs.oeaw.ac.at


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1331, 1332, 1333, 1334
F +43 1 51581-1340
public.relations@oeaw.ac.at