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ÖAW begrüßt FTI-Strategie des Bundes

Anwendungsoffene Grundlagenforschung für Erreichung der Ziele  unerlässlich



Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) begrüßt die "FTI-Strategie des Bundes" zur Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation. Ebenso begrüßt die ÖAW die Zielsetzung der Bundesregierung "Österreich von der Gruppe der Innovation Follower in die Gruppe der Innovation Leader" der Europäischen Union zu führen. "Um in diese Gruppe aufzusteigen, ist es dringend notwendig, die Forschungsquote von heute 2,76 Prozent auf 3,76 Prozent im Jahr 2020 anzuheben", fordert der Präsident der ÖAW, Helmut Denk. Eine entsprechende Erhöhung der Budgetmittel des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung ist dafür eine entscheidende Voraussetzung.

Für die Erreichung der Ziele der FTI-Strategie, den ökologischen und demographischen Herausforderungen, dem zunehmendem globalen Wettbewerb und dem damit verbundenen Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft zu begegnen, ist anwendungsoffene Grundlagenforschung unerlässlich: "Grundlagenforschung sucht Erkenntnis an den Grenzen des Wissens und dient als Voraussetzung innovativer Anwendungsmöglichkeiten langfristig der Sicherung der Lebensgrundlage der Menschen und der technologischen Basis einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft", betont ÖAW-Präsident Denk.

Eine wichtige Rolle in der österreichischen Forschungslandschaft spielt dabei die ÖAW, die im Bewusstsein ihrer gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verantwortung weltweit kompetitive Spitzenforschung betreibt. Sie hat in den letzten zehn Jahren im Bereich der Naturwissenschaften, insbesondere der Life Sciences sowie den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften exzellente Forschungseinrichtungen auf- und ausgebaut. Diese müssen durch gezielte Fördermaßnahmen weiter gestärkt werden. Diese Einrichtungen sind aufgrund ihres hohen Innovationspotenzials führend in der österreichischen Forschungslandschaft. Sie bieten darüber hinaus durch wissenschaftliche Ausbildungsplätze der Spitzenklasse jungen Forscherinnen und Forschern ausgezeichnete Entwicklungsbedingungen.

"Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig sicher zu stellen, sind deutlich erhöhte Investitionen in die Forschungsinfrastruktur dringend erforderlich", fordert der Generalsekretär der ÖAW, Arnold Suppan. Investitionen in die Forschung sind jedenfalls Investitionen in die Zukunft des Landes.


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