Suche      Home      Kontakt      Sitemap      English

Bundesministerin Karl und Bürgermeister Häupl eröffnen CeMM-Forschungsgebäude

Grundstein für eine neue Medizin der Zukunft




Am 16.März 2011 lädt das CeMM, Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zur offiziellen Eröffnung seines neuen Standortes. Mitten am Campus des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) und der Medizinischen Universität Wien (MedUni) ist durch die Zusammenarbeit von ÖAW, AKH, MedUni, Stadt und Bund ein modernes Forschungsgebäude entstanden, das einen neuen Schub in der unabhängigen und interdisziplinären Forschung im Bereich der Molekularmedizin und translationellen Medizin geben soll.

Bild: ÖAW-Präsident Helmut Denk, Carl-Henrik Heldin, Mitglied des Scientific Advisory Boards des CeMM,CeMM-Direktor Giulio Superti-Furga und Wolfgang Schütz, Rektor der Medizinische Universität Wien.

Bisher fehlte in Österreich ein Institut, das system- und fächerübergreifend molekulare Mechanismen von Erkrankungen erforscht und gezielt die Expertise aus der Grundlagenforschung mit den Erfahrungen aus der Klinik verbindet. Die Vernetzung neuer therapeutischer Strategien mit umfassender diagnostischen Erfassungen diagnostischer Daten und virtuellen Krankheitsmodellen wirkt zum Nutzen der Patientinnen und Patienten. Die Forschungsschwerpunkte liegen dabei auf Infektionskrankheiten, Entzündungsprozessen, Krebs, sowie der molekularen Wirkungsweise von Medikamenten.

Für die Österreichische Akademie der Wissenschaften ist das CeMM eines der Flaggschiffinstitute und ein Repräsentant von Exzellenz. ÖAW-Präsident Helmut Denk: "Österreich hat viele große Persönlichkeiten in der medizinischen Forschung hervorgebracht. Wir bauen hier auf eine lange und erfolgreiche Tradition auf. Für die neuen Herausforderungen der modernen insbesondere translationellen Medizin ist jedoch ein Institut wie das CeMM nötig, um im internationalen Spitzenfeld konkurrenzfähig zu sein."

CeMM Direktor Giulio Superti-Furga: "CeMM mit seinem neuen Gebäude ist ein wahres 'Community Project'. Es bietet die Möglichkeit im Herzen des größten medizinischen Forschungskomplexes Österreichs, einen Steinwurf von den Bettentürmen des AKH entfernt, auf die reellen Patientengruppen-spezifischen Bedürfnissen einzugehen, die durch die neuen genomischen, proteomischen und systembiologischen Technologien ermöglicht werden. Es geht darum langfristig einen wichtigen Beitrag zu einer patientengerechteren, gezielteren und voraussagenden Medizin zu leisten."

Von der Bedeutung einer engen Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen zeigt sich auch Wolfang Schütz, Rektor der Medizinischen Universität Wien überzeugt: "CeMM soll auf dem Boden des Medizinischen Universitätscampus eine zukunftsweisende Zusammenarbeit zwischen zwei öffentlichen Forschungsinstitutionen, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der MedUni Wien, repräsentieren. Im Zentrum der Forschung steht die Medizin der Zukunft. Denn die molekulare Medizin ist es, die in zunehmendem Maße eine individualisierte Medizin für den Menschen ermöglicht. Die Zusammenarbeit soll aber auch den effizienten Einsatz öffentlicher Mittel zum Ausdruck bringen. Sie soll der öffentlichen Hand Anreiz bieten, diesen Zweig der Grundlagenforschung wettbewerbsfähig für Förderungen zu halten, indem sie für Investitionen in Infrastruktur und Basisausstattung Sorge trägt."

Um die Qualität und Unabhängigkeit der Forschung sicherzustellen und den Wissenschaftsstandort Österreich in der molekularmedizinischen Forschung zu festigen, ist eine planbare und gesicherte Grundfinanzierung durch die öffentliche Hand von zentraler Bedeutung. Das Gebäude bietet Platz für zusätzliche CeMM Forschungsgruppen, die es mit Leben und Expertise füllen und zu einer Ausbildung einer neuen Generation von Molekularmedizinern wesentlich beitragen werden.

"Das CeMM leistet einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsvorsorge der Menschen und stärkt den heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandort", so Wissenschafts- und Forschungsministerin Beatrix Karl. Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) investierte knapp 22 Millionen Euro in den Bau des Forschungsgebäudes. "Das CeMM setzt einen deutlichen Impuls zur Stärkung der Grundlagenforschung in Österreich und kann bereits auf beachtliche Forschungserfolge verweisen. Mit dem neuen Forschungsgebäude schaffen wir die optimalen Rahmenbedingungen, so dass die Forscherinnen und Forscher auch künftig Forschung auf Spitzenniveau 'Made in Austria' betreiben können", betont die Ministerin.

Bürgermeister Michael Häupl: "Wien ist das Zentrum der Forschung und experimentellen Entwicklung in Österreich. Unsere Anstrengungen in den Bereichen Umwelttechnik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Creative Industries und Life Sciences haben unsere Stadt zu einem Hot-Spot in der EU gemacht. Mit dem neuen Forschungszentrum für Molekulare Medizin konzentriert sich in Wien ein Wissenschaftszweig der ganz besonders für das Wohl der Menschen steht. Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung europäische Forschungshauptstadt."


Kontakt:
Eva Schweng, MAS
Public Relations & Sponsoring
CeMM - Forschungszentrum für Molekulare Medizin der ÖAW
Lazarettgasse 14, AKH BT 25.3, 1090 Wien
T +43 1 40160-70051
F +43 1 40160-970030
eschweng@cemm.oeaw.ac.at
www.cemm.oeaw.ac.at


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581-1227
public.relations@oeaw.ac.at