Heiliges Wasser - Hochwasser - Niedrigwasser - Giftwasser
Wasser in einer sich ändernden Welt am 21. Jänner 2011
Das weitere Wachstum der Weltbevölkerung und der globale Wandel, vom Klimawandel über geänderte Landnutzung bis zu steigenden Ansprüchen an Wasserqualität, Nahrung und Energie machen Wasser zur Schlüsselressource künftiger Entwicklung. Unter dem Titel "Heiliges Wasser - Hochwasser - Niedrigwasser - Giftwasser" widmet sich eine Diskussionsveranstaltung am 21. Jänner 2011 in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) dem Thema Wasser in einer sich ändernden Welt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien (KIÖS) der ÖAW in Zusammenarbeit mit der Interdisziplinären Arbeitsgruppe "Globaler Wandel - Regionale Entwicklung" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Kommission für Entwicklungsfragen bei der OeAD-GmbH (KEF).
Wasser hat immer schon das Leben der Menschen bestimmt. Die Mythen alter Kulturen reflektieren die besondere Bedeutung des Wassers. Wasserflächen als Hindernis für die Fortbewegung, aber auch als Transportmedium, Bewässerung von Nutzpflanzen und die Nutzung von Wasserkraft durch Gewerbe und Industrie beeinflussten die kulturelle Entwicklung. Der Zugang und die Qualität von Trinkwasser sowie damit zusammenhängende Infektionskrankheiten haben unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheit. "Während man bei vielen Ressourcen über deren Ersatz durch alternative Lösungen nachdenken kann, sind die Möglichkeiten, Wasser durch andere Stoffe zu ersetzen, oft sehr beschränkt oder überhaupt nicht gegeben. Ziel dieser Veranstaltung ist es, über neue Erkenntnisse zum Thema Wasser zu informieren und zur Diskussion über widersprüchliche Aspekte herauszufordern", sagt Gerhard Glatzel, Obmann der Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien der ÖAW.
Das Programm spannt den Bogen von der Antike ("Heiliges Wasser") über eine historisch-ökologische Übersicht ("Wassergeschichten") bis zu den Themenschwerpunkten "Hochwasser" und "Niedrigwasser". Dabei werden Fragen wie "Haben wir die Natur im Griff?", "Werden wir genug Wasser für die Nahrungsmittelproduktion haben?" oder "Der Durst der Pflanzen der Zukunft" behandelt. Schließlich werden künftige Anforderungen an eine Versorgung mit gesundem Trinkwasser diskutiert. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Podiums- und Publikumsdiskussion.
Weitere Informationen
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DI Viktor Bruckman
Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien
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