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Dem Risiko ins Auge geblickt

4. NanoTrust-Herbsttagung



Die 4. NanoTrust-Herbsttagung des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) am 23. September 2010 in Wien beschäftigt sich mit dem Thema "Ansätze der Risikobewertung und des Risikomanagements der Nanotechnologien".

Die rasante Entwicklung im Bereich der Nanotechnologien ist mit großen Hoffnungen verbunden. Entscheidende Fortschritte wurden in vielen technologisch relevanten Bereichen gemacht, beispielsweise in der Umwelttechnologie, der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, der Materialentwicklung und Oberflächenbehandlung oder im Bereich der Medizin.

Bei allen positiven Aspekten und Entwicklungen gibt es aber auch Hinweise auf mögliche Risiken, insbesondere bei der Verwendung von Nanopartikeln. Die maßgeblichen Fragen sind: "Wie geht man mit Risiken um, die man nicht genau kennt?" und "Welche Regulierungsmaßnahmen sind vor dem Hintergrund unvollständigen Wissens sinnvoll und möglich?".

Sechs Vortragende aus unterschiedlichen Bereichen werden Ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu diesem Thema einbringen. Den Einführungsvortrag hält die US-amerikanische Risikoforscherin Jo Ann Shatkin (CLF Ventures of the Conservation Law Foundation, Boston) zum Thema "Managing Nanomaterials under Uncertainty - What are the Risks?", anschließend wird Peter Wiedemann (Karlsruhe Institute of Technology) am Beispiel der elektromagnetischen Strahlung prinzipielle Probleme des Risikomanagements bei unsicherer Datenlage diskutieren. Weiters werden konkrete Beispiele der Anpassung von bestehenden Regulierungen im Bereich des VerbraucherInnenschutzes (Astrid Epp, Berlin), der Arbeitsplatzsicherheit (Markus Berges, St. Augustin/Deutschland) und der chemischen Industrie (Karin Wiench, Ludwigshafen) vorgestellt. Zum Abschluss wird Thomas Jakl, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Wien, die Konzepte der europäischen Chemikalien-Regulierung erörtern.


Weitere Informationen


Kontakt:
Sabine Stemberger
Institut für Technikfolgen-Abschätzung
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Strohgasse 45/5, 1030 Wien
T +43 1 51581-6586
sabine.stemberger@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/ita


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F +43 1 51581-1227
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