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ÖAW und Bundesheer feiern 15-jährige Zusammenarbeit

Brücken bauen zwischen zwei scheinbar unterschiedlichen Welten



Von der Geophysik über die Medizin bis zur Kryptographie: das Spektrum der Fachbereiche, in denen in den vergangenen Jahren eine Zusammenarbeit etabliert werden konnte ist breit gestreut. Am 18. Juni 2010 feierten die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und das Bundesheer ihre mehr als 15-jährige Zusammenarbeit. Den Rahmen für die Kooperationen bildet die "Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport".

Bei der Festveranstaltung unter dem Motto "ÖAW und Streitkräfte - Zusammenarbeit im Staatsinteresse" betonte Verteidigungsminister Norbert Darabos die Bedeutung der erfolgreichen Forschungskooperation als wesentliches Erfolgskonzept des Bundesheeres für die Zukunft. Insbesondere dort sollten künftig Forschungsfelder gefördert werden, auf denen dem Bundesheer die Expertise fehle. Wichtige Forschungsbereiche in dieser Hinsicht seien etwa die Weltraumforschung oder die Kryptographie. Ein Überblick über die bisherige wissenschaftliche Kooperation zeige die Bedeutung grundlegender Forschungsarbeiten für die Praxis. Beispielsweise eine Studie über die Gesundheits- und Krankheitsprofile von Stellungspflichtigen oder Untersuchungen über die Nachrichtenübertragung und Navigation in der Ionosphäre.

Für den Obmann der Kommission, den Rektor der TU Graz sowie Abteilungsleiter am ÖAW-Institut für Weltraumforschung, Hans Sünkel, ist die Forschungskooperation ein erfolgreiches Beispiel für eine Zusammenarbeit im Staatsinteresse. Es sei gelungen, Brücken zwischen zwei völlig unterschiedlichen Welten zu bauen.


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