Suche      Home      Kontakt      Sitemap      English
26.01.2010

Virtuelles Observatorium für die Planetenforschung

IDIS-Meeting vom 27. bis 29. Jänner 2010 in Toulouse



Im Gegensatz zu den USA ist die europäische Planetenforschung kaum vernetzt. Mit IDIS (Integrated and Distributed Information Service) realisieren Forscherinnen und Forscher unter Beteiligung des Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Graz eine bisher einzigartige Web-Plattform für die europäische Planetenforschung. Vom 27. bis 29. Jänner 2010 findet im französischen Toulouse ein Meeting zu den aktuellen Entwicklungen statt.

Web-basierte Service-Plattform

Das im Rahmen des EU-Projekts Europlanet entwickelte IDIS soll künftig den europäischen Forscherinnen und Forschern eine Web-basierte Service-Plattform zur Verfügung stellen, über die alle für die Planetenforschung relevanten Labors, Forschungsgruppen und deren Daten abgerufen werden können. Dazu gehören die neuesten Forschungsergebnisse ebenso, wie aktuelle Forschungsfragen. Auch soll ein Blackboard integriert werden, über das Labors oder auf bestimmte Forschungsthemen spezialisierte Teams gesucht werden können. "Ziel ist eine möglichst effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen", sagt Helmut O. Rucker, Koordinator von Europlanet und wissenschaftlicher Direktor am IWF. Neueste Software-Entwicklungen sollen ebenfalls über IDIS angeboten werden. Nicht nur professionelle Planetenforscherinnen und -forscher sollen von der Service-Plattform profitieren: Sie bietet auch freien Zugang für Amateure.

Europlanet

Mit dem Projekt Europlanet im 7. Rahmenprogramm der EU soll die europäische Weltraumforschung im Bereich der Planetologie koordiniert und intensiviert werden. Das IWF ist maßgeblich daran beteiligt und konnte mit einer halben Million Euro das zweithöchste im Rahmen von Europlanet vergebene Budget lukrieren. Aufgabe des IWF ist die Koordinierung von boden- und weltraumgebundenen Beobachtungen der Planeten und planetennahen Räume durch bodengestützte Instrumente beziehungsweise durch Satelliten und Raumsonden, zum Beispiel der Aurora-Phänomene von Jupiter und Saturn. Das IWF ist ebenfalls an der Optimierung der Infrastruktur der europäischen Aktivitäten zu Datenanalyse, Modellierung und Simulation beteiligt. Im Rahmen von IDIS ist das IWF für den Teilbereich Weltraumplasmen zuständig.


Pressetext vom 05.08.2009: Europlanet geht in die zweite Runde
Informationen zu Europlanet
IDIS
IDIS-Teilbereich Weltraumplasmen


Kontakt:
Univ.-Prof. Helmut O. Rucker
Institut für Weltraumforschung (IWF)
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Schmiedlstraße 6, 8042 Graz
T +43 316 4120-601
M +43 676 6423770
rucker@oeaw.ac.at
www.iwf.oeaw.ac.at


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581-1227
public.relations@oeaw.ac.at