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20.11.2008

Ionosphärenforscher Otto Burkard feiert 100. Geburtstag

Burkard ist Gründungsdirektor des Instituts für
Weltraumforschung



Ein Pionier der Ionosphärenforschung, der Grazer Otto Burkard, feiert am 24. November 2008 seinen 100. Geburtstag. Im Jahr 1947 hat Otto Burkard an der Karl-Franzens-Universität Graz eine Station zur Erforschung der Ionosphäre mit Radiowellen aufgebaut und betrieb lange Zeit die einzige Ionosphärenstation an einer Universität am Europäischen Festland. Als Professor für Meteorologie und Geophysik und 1968/69 Rektor der Karl-Franzens-Universität Graz genoss er hohes internationales Ansehen.

Nach dem Start der ersten Erdsatelliten erweiterte er unter Verwendung der von diesen ausgesandten Radiosignalen die ursprünglich erdgebundene Ionosphärenforschung zur Weltraumforschung. Besondere Verdienste hat er sich um die Gründung und den Aufbau des Instituts für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Graz erworben. Ab 1971 leitete er die Abteilung für Physik des erdnahen Weltraumes und von 1974 bis 1984 fungierte er als Geschäftsführender Direktor des Instituts.

Die ÖAW wählte Otto Burkard 1962 zum korrespondierenden und 1969 zum wirklichen Mitglied. Die Akademie verdankt ihm langjähriges engagiertes Wirken bei der Arbeit in mehreren wissenschaftlichen Kommissionen. Seine Verdienste wurden durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt, unter anderem 1981 durch das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse und 1983 durch das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark.


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