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Einflüsse des Klimawandels

Alpenforschung: Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen



Das Nationalkomitee für das von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) verwaltete internationale Forschungsprogramm "Alpenforschung" startet einen Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen. Projektvorschläge, die interdisziplinär ausgerichtet sind, werden bevorzugt.

Neuer Schwerpunkt: Kryosphäre und Wasser - Einflüsse des Klimawandel

Das Nationalkomitee plant eine Neufokussierung der zukünftigen Forschungsvorhaben und lädt zur Einreichung von Projektvorschlägen zum Schwerpunktthema "Kryosphäre und Wasser: Einflüsse des Klimawandels" ein. Dabei sollen besonders Aspekte des Abtauens von Permafrost, der Einfluss des Klimawandels auf die limnischen Ökosysteme und ihre Einzugsgebiete im Gebirge, auf den Wasserabfluss in Berggebieten, auf den alpinen Kulturraum sowie der Einfluss des Gletscherrückgangs auf die Wasser- und Energieversorgung berücksichtigt werden.

Förderung der alpenweiten und fachübergreifenden Zusammenarbeit

Das Forschungsprogramm "Alpenforschung" ist Teil der im Jahr 1999 gegründeten Forschungskooperation "Internationales Wissenschaftliches Komitee Alpenforschung (ISCAR)", zu der neben der ÖAW die Schweizer Akademien der Naturwissenschaften (SANW) und der Sozial- und Geisteswissenschaften (SAGW), die Bayrische Akademie der Wissenschaften, die Slowenische Akademie der Wissenschaften sowie einschlägige Institutionen in Italien (Istituto Nazionale Della Montagna - IMONT) und Frankreich (Pôle Grenoble Université Recherche) beitragen.

Ziel der Forschungskooperation ist die Förderung der alpenweiten und fachübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich der Alpenforschung sowie des Transfers von Forschungsergebnissen in Praxis und Öffentlichkeit. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Klimawandel, Wasser, Verkehr, Naturkatastrophen, Biodiversität, Sozioökonomie und die Geowissenschaften.

Das Nationalkomitee setzt sich aus Wissenschaftler(inne)n sowie Vertreter(inne)n von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Ministerien und Länderorganisationen zusammen. Die Aufgaben des Nationalkomitees umfassen unter anderem die Stimulierung neuer Projekte und Forschungskooperationen, die Koordination und Qualitätssicherung der Forschungsaktivitäten, die Formulierung von programmbezogenen Forschungsstrategien sowie die Erarbeitung neuer Forschungsschwerpunkte.

Die Projektsvorschläge sollen auf die anderen Forschungsprogramme der ÖAW (Hydrologie Österreichs, ISDR, IGCP, Global Change) Bezug nehmen. Die interdisziplinäre Vernetzung von Projektanträgen ist besonders erwünscht.

Einreichfrist: 31. Jänner 2009

Die Frist für die Einreichung der Projektanträge (in englischer Sprache) endet am 31. Jänner 2009. Insgesamt steht ein jährliches Budget von etwa 350.000 Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung. Die Projektvergabe erfolgt nach externer Begutachtung durch eine internationale Expertenjury durch das Nationalkomitee "Alpenforschung". Die Entscheidung über die Projektbewilligung erfolgt Ende April 2009.


Weitere Informationen


Kontakt:
Dr. Günter Köck
Nationale und internationale Programme
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien
T +43 1 51581-1271
F +43 1 51581-1275
guenter.koeck@oeaw.ac.at
http://www.oeaw.ac.at


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581-1227
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