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1938. Auftakt zur Shoah in Österreich. Orte - Bilder - Erinnerungen

Buchpräsentation am 10. März 2008 in der ÖAW



Der "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 hatte eine Radikalisierung der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik gegen die jüdische Bevölkerung zur Folge: Die pogromartigen Gewaltexzesse in österreichischen Städten schrieben sich in die Geschichte der Shoah, der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im nationalsozialistischen Machtbereich, ein. In Wien hat Adolf Eichmann sein System der staatlich-institutionellen Beraubung, Vertreibung und Erfassung der jüdischen Bevölkerung eingeführt, das schließlich zu den Massendeportationen der europäischen Jüdinnen und Juden in die Vernichtung weiterentwickelt wurde.

Das Buch "1938. Auftakt zur Shoah in Österreich. Orte - Bilder - Erinnerungen" zeichnet die Erfahrungen der jüdischen WienerInnen und ÖsterreicherInnen vom "Anschluss" im März bis zum Ende des Jahres 1938 nach.


Einladung zur Buchpräsentation

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften, Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, in Kooperation mit dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs St. Pölten laden ein zur Buchpräsentation

"1938. Auftakt zur Shoah in Österreich. Orte - Bilder - Erinnerungen"

hg. von Dieter J. Hecht, Eleonore Lappin, Michaela Raggam-Blesch, Lisa Rettl und Heidemarie Uhl Milena Verlag Wien

Ort: Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Zeit: 10. März 2008, 18.00 Uhr

Programm:
Grußworte
Univ.-Prof. Dr. Herbert Matis, Vizepräsident der ÖAW
Mag. Manfred Wirtitsch, BMUKK, Abteilung Politische Bildung, www.erinnern.at

Podiumsgespräch
Eleonore Lappin und Heidemarie Uhl im Gespräch mit Jonny Moser und Otto Tausig

Jonny Moser, geb. 1925 in Parndorf, Burgenland, überlebte zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester mehrere ungarische Lager und zuletzt als Mitarbeiter von Raoul Wallenberg den Nyílas-Terror 1944/45. 1945 Rückkehr nach Österreich, lebt als Historiker in Wien.

Otto Tausig, geb. 1922 in Wien, 1939 Flucht mit dem Kindertransport nach England. Seine Eltern flohen nach Shanghai, wo der Vater 1943 starb, die Mutter kehrte 1947 nach Wien zurück. 1946-1956 Schauspielausbildung und erste Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur in Wien, 1956 Übersiedlung nach Ostberlin und 1960 nach Zürich. Seit 1970 lebt und arbeitet Otto Tausig wieder als Schauspieler und Regisseur in Wien.


Weitere Informationen:
Link [PDF]
Link


Kontakt:
UD Mag. Dr. Heidemarie Uhl
Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
Zentrum Kulturforschungen
Österreichische Akademie der Wissenschaften
1010 Wien, Postgasse 7-9/IV/3
T +43 1 51581-3317
F +43 1 51581-3311
heidemarie.uhl@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/kkt
www.univie.ac.at/kulturendifferenz


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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