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11.07.2008

Von der Laserkühlung bis zu Atomchips

Erste Innsbrucker Sommerschule für angehende Quantenphysiker




50 Studentinnen und Studenten aus sieben Ländern schnuppern die Luft der Labors und Hörsäle der Innsbrucker Quantenphysik. Das Forschungszentrum für Quantenphysik der Universität Innsbruck lud aufstrebende junge Studierende zu einem Einführungskurs nach Innsbruck, um Interesse für die spannenden Fragen der Quantenphysik zu wecken.

Bild: Studierende aus sieben Ländern kamen zur ersten Innsbrucker Sommerschule für angehende Quantenphysiker

Vorträge über Laserkühlung, Bose-Einstein-Kondensation und Atomchips stehen auf dem Programm des am 10. Juli 2008 gestarteten dreitägigen Einführungskurses in die Welt der ultrakalten Atome und Quantengase an der Universität Innsbruck. "Wir wollen schon sehr früh mit der Nachwuchsarbeit beginnen", erläutert Univ.-Prof. Dr. Rudolf Grimm, Leiter des Forschungszentrums für Quantenphysik und selbst erfolgreicher Quantenforscher. "Deshalb veranstalten wir in diesem Jahr zum ersten Mal einen Einführungskurs, der die motiviertesten und interessiertesten Physikstudenten für die Quantenphysik gewinnen soll." Mit dem Angebot will der international erfolgreiche Forschungsschwerpunkt auch Maßstäbe setzen. Der Andrang war entsprechend groß, 50 Studierende aus sieben Ländern wurden schließlich nach Innsbruck eingeladen. Einige sind sogar aus Finnland, Großbritannien und Israel angereist. Neben den spannenden Vorträgen gibt es im Rahmen der Sommerschule auch Führungen durch die Labors der Innsbrucker Physik zu erleben.

Internationale Kontakte knüpfen

"Dieser Kurs bietet uns die Chance, zukünftige Doktoranden zu gewinnen. Er ermöglicht aber auch unseren Studierenden einen ersten Kontakt mit der internationalen Community", freut sich Grimm. Nach dem Ansturm auf die erste Sommerschule wird das Angebot für Studierende auch im kommenden Jahr wieder angeboten werden. "Das Thema könnten dann zum Beispiel die Forschungen zum Quantencomputer sein." Organisiert wurde der Kurs von Rudolf Grimm und Hanns-Christoph Nägerl von der Universität Innsbruck und Jörg Schmiedmayer von der TU Wien. Das Forschungszentrum für Quantenphysik, das Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Spezialforschungsbereich "Control and Measurement of Coherent Quantum Systems" tragen die Kosten.

Forschungszentrum für Quantenphysik

Das Forschungszentrum für Quantenphysik ist aus dem Spezialforschungsbereich des FWF hervorgegangen und wurde im Rahmen der Schwerpunktbildung der Universität Innsbruck eingerichtet. Es ist ein Musterbeispiel für die Bündelung erstklassiger Forschungsgruppen und die nachhaltige Förderung von wissenschaftlicher Exzellenz. Mit der Sommerschule wurde ein weiterer Grundstein für die langfristige Sicherung herausragender Leistungen gesetzt.


Kontakt:
Dr. Christian Flatz
Public Relations
Institut für Quantenoptik und Quanteninformation
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Technikerstraße 21a, 6020 Innsbruck
T +43 650 5777122
pr-iqoqi[at]oeaw.ac.at
www.iqoqi.at



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