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Ein Maulwurf auf dem Mars

IWF an ESA-Mission "ExoMars" beteiligt




"ExoMars" ist die erste Flaggschiffmission der Europäischen Weltraumorganisation ESA in ihrem neuen Explorationsprogramm. Ziel ist die Suche nach Spuren von Leben und die Erforschung der Umweltbedingungen als Vorbereitung auf bemannte Marsflüge. Wissenschaftler des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der ÖAW sind mit dem Bau eines Sensors zur Messung der elektrischen Eigenschaften des Marsbodens beteiligt. Starttermin ist 2013.

Foto: ESA - AOES Medialab

"ExoMars" besteht aus zwei Teilen: einem Rover und der so genannten Humboldt-Station, einer ortsfesten Plattform, die eigenständig Experimente durchführt und Daten sammelt. Der Rover soll die Umgebung der Landestelle nach Lebensspuren bzw. Hinweisen auf frühere klimatische Nischen für Lebensformen untersuchen. Die Humboldt-Station soll sechs Monate lang meteorologische und geophysikalische Forschungen auf dem Roten Planeten durchführen.

Besonders wichtig bei all diesen Aufgaben sind der Nachweis von Wasser bzw. geologische Hinweise auf frühere Wasservorkommen. Auf der Humboldt-Station befindet sich u.a. ein von der DLR Berlin gebauter "Maulwurf", der bis zu fünf Meter tief in den Marsboden eindringen soll. Ein Sensor zur Bestimmung der elektrischen Bodeneigenschaften und des Wassergehaltes wird als Teil dieses Maulwurfs am IWF entwickelt und gebaut. "Natürlich würden wir uns riesig freuen, wenn unser Instrument nachweisen könnte, dass der Mars nicht staubtrocken ist", sagt IWF-Wissenschaftler Günter Kargl.


Weitere Informationen zu "ExoMars"


Kontakt:
Dr. Günter Kargl
Institut für Weltraumforschung
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Schmiedlstr. 6, 8042 Graz
T +43 316 4120-652
M +43 699 1810473
guenter.kargl@oeaw.ac.at
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