Österreichisch-chinesische Zusammenarbeit in der Mondforschung
Neue Forschungsmöglichkeiten für das IWF
Nach der erfolgreichen Beteiligung des Instituts für Weltraumforschung an der chinesischen Satellitenmission DOUBLESTAR zeichnen sich nunmehr auch Möglichkeiten ab, beim chinesischen Mondprogramm CHANG'E aktiv mitzumachen.
Im Rahmen einer Industrie-Ausstellung in Shanghai im November 2008 wurde zusammen mit einem Prototyp des chinesischen Mondrovers (gebaut an der Technischen Universität in Peking) auch ein am Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz gemeinsam mit anderen europäischen Partnern gebauter Sensor zur Messung des Wärmeflusses im Mondboden gezeigt.
Die genaue Kenntnis der thermischen Eigenschaften des Mondbodens ist vor allem für ein besseres Verständnis der Entwicklungsgeschichte des Erde-Mond-Systems von entscheidender Bedeutung. Die in den letzten Jahren verstärkt wieder aufgenommene Erforschung des Mondes mittels unbemannter Raumsonden, insbesondere durch die "neuen" Weltraum-Nationen China und Indien, bietet somit auch europäischen Weltraum-Instituten neue Forschungsmöglichkeiten, die es zu nutzen gilt.
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