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18.09.2007

Europäische Dimensionen des Osmanischen Reiches

Vortrag von Bert G. Fragner am 24. September 2007 in der ÖAW



Am 24. September 2007 hält Bert G. Fragner, Direktor des Instituts für Iranistik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), im Rahmen der Tagung "I Turchi-ottomani nell'Europa Orientale e nei Balcani" um 18 Uhr im Festsaal der ÖAW, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien, den Vortrag "Europäische Dimensionen des Osmanischen Reiches".

Die Städte Ofen und Pest (Vorläufer des heutigen Budapest) waren mehr als zwei Jahrhunderte lang osmanisch. Die östliche Adria bis zum Peleponnes hinab war Jahrhunderte lang Schauplatz venezianisch-osmanischer Rivalitäten und Beziehungen. Die Osmanen waren keineswegs nur die - aus kaiserlicher Sicht - Hauptakteure der "Türkennot", sondern auch Frankreichs verlässliche Verbündete gegen die Habsburger - also durchaus "Mediterranean (oder gar European?) Players".

Nach 1453 verstand sich der osmanische Großherr als der legitimierte Nachfolger des Oströmischen Kaisers, als der "Herr über zwei Meere (das Schwarze und das Mittelmeer) und über zwei Kontinente (Asien und Europa)". Seine islamischen Nachbarn im Osten nannten ihn einfach den Herrscher oder - noch einfacher - den "Kaiser" von Rom, und mit Rom war Byzanz bzw. Mittelanatolien gemeint.

In seinem Vortrag beleuchtet Bert G. Fragner viele Facetten des Osmanischen Reiches. Unter anderem wird er sich mit den Besonderheiten des Begriffs "Balkan" befassen.


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