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24.07.2006

Wo kommt das Polarlicht her?

Die NASA-Mission THEMIS sucht nach endgültiger Antwort




Was wie eine überdimensionale Hochzeitstorte aussieht, ist in Wirklichkeit die Startkonfiguration der fünf THEMIS Satelliten, die mit einer Rakete gemeinsam gestartet werden und aus diesem Grund auf ein spezielles Trägermodul montiert sind. Die NASA-Mission soll die endgültige Antwort auf die Frage nach dem Ursprung von Polarlichtern geben.
Im November 2006 werden die fünf Kleinsatelliten vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus gestartet, um wichtige Regionen des erdnahen Weltraums in ganz speziellen Umlaufbahnen zu erforschen. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist bei THEMIS an der wissenschaftlichen Konzeption und am Bau des Magnetometerexperiments beteiligt. Letzteres wurde unter Federführung der TU Braunschweig entwickelt.

Wenn man in den nördlichen (oder auch südlichen) Regionen der Erde in klaren und dunklen Nächten in den Himmel blickt, kann man mit etwas Glück das beeindruckende grün-weiße Schauspiel des Polarlichtphänomens bewundern. Bei extrem intensiver magnetischer Aktivität kann es auch von Österreich aus gesehen werden. Die Ursachenkette für dieses energiereichste Ereignis in der Erdmagnetosphäre ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Die NASA-Mission THEMIS (Time History of Events and Macroscale Interactions during Substorms) soll die definitive Antwort auf die Frage nach dem Ursprung von Polarlichtern geben. "Themis, die griechische Göttin der Gerechtigkeit und der Ordnung, ist die Patin der THEMIS Mission. Sie wird ohne Vorurteil die endgültige Entscheidung zwischen zwei sich konkurrierenden wissenschaftlichen Theorien herbeiführen", erwartet auch IWF-Direktor Wolfgang Baumjohann mit Spannung die wissenschaftliche Phase der Mission.


Weitere Informationen zu THEMIS (University of California, Berkeley)


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